
um 17.20 Uhr

Mit großer Hartnäckigkeit untersuchte sie den Zustand des französischen Justizwesens. 2003 verfasste sie ihre berühmte „Pariser Erklärung“, die die französische Politik der letzten Jahre prägte und die Bürger über die Schmiergeldpraktiken zwischen den Industrie- und den Entwicklungsländern aufklärte. Seit ihrer Rückkehr nach Norwegen im Herbst 2001 ist Eva Joly Beraterin der norwegischen Regierung und beteiligt sich an Kampfaktionen gegen die weltweite Finanzkriminalität. Obwohl sie zuvor als Oberste Ermittlungsrichterin im französischen Finanzministerium zehn Jahre lang Morddrohungen erhalten hatte und unter Personenschutz stand, kandidiert sie jetzt für die Grünen der Ile-de-France für die Europawahlen im Juni 2009.
Ihre Entschlossenheit und ihr bedingungsloses Engagement, ihr tiefer Wunsch, die Welt zu verändern, gebieten größten Respekt.
Bevor sie die unerschrockene Richterin Eva Joly wurde, war sie Gro Farseth, die Tochter eines norwegischen Bauern, nach ihrer Heirat mit einem Franzosen dann Familienmutter in Frankreich.
Der Film bringt viele Seiten ihrer Persönlichkeit zum Vorschein, die ihren erstaunlichen Lebensweg erklären. Er zeigt die zwischen Norwegen und Frankreich pendelnde Juristin in ihrer einsamen norwegischen Blockhütte, in ihrem Häuschen auf der kleinen bretonischen Insel Groix und auf vielen Dienstreisen.
Videoauszüge aus dem Dokumentarfilm







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