Juliette ist 26, als sie plötzlich mit dem brutalen Tod ihres Bruders konfrontiert wird. Und sie ist hochschwanger. Wie in einem Traum macht die Gegenwart der Vergangenheit Platz und immer wieder tauchen Kindheitsszenen in Rückblenden auf. Juliette erinnert sich an Spiele, Ausflüge und Strandurlaube mit ihrem glücklichen und unerschrockenen Bruder. In dieser Zwischenwelt, wo der Tod auf das Leben trifft und die Erinnerung die Wirklichkeit einholt, muss jeder auf seine Weise mit der plötzlichen Leere zurechtkommen.
Die aus dem südfranzösischen Nîmes stammende Marie Guiraud konnte bereits als Assistentin von Maurice Pialat, François Dupeyron oder Jean-Pierre Améris wichtige Erfahrungen sammeln. Mittlerweile kann sie ebenfalls auf eine Reihe von Kurz- und Dokumentarfilmen zurückblicken, bei denen sie selbst Regie führte, u. a. „Cas limite“, „Génération 2000“ und „La beauté à l’hôpital“.
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Falscher Schein
(Fausse teinte)
Kurzfilm, Frankreich 2003, Original mit Untertiteln, Erstausstrahlung, 26 Min.
Buch und Regie: Marie Guiraud; Kamera: Axel Cosnefroy; Schnitt: Rodolfo Wedeles; Ton: Sylvain Girardeau, Olivier Busson; Musik: Stéphane Moucha; Produktion: Gloria Films Production
Mit: Fany Marie, Nina Meurisse, Louise Szpindel, Emmanuel Faventines, Gaspard Pelletier, Julie Jouret, Marie Matheron, Francis Frappat, Loïc Corbery, Jacqueline Staup.







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