Esthell / MonsterluneTagsüber steht Esthell Malern Modell. Nachts schwingt die maskierte Designerin sich in den Catsuit und peitscht in den Fetisch-Clubs von Paris die Stimmung auf.
Esthell ist in der Gothic-Szene zu Hause. Ihre Inspirationen holt sie sich sowohl von Fetisch-Fotograf und -Maler Pierre Molinier, als auch von Divine, der Kult-Transe aus den John Waters-Filmen. Dank ihrer Oma, die Esthell das Nähen beibrachte, sind in den letzten drei Jahren über hundert Masken entstanden.
Vertrieben werden sie über das Internet und mit den barocken und farbenfrohen Kreationen kommt endlich Farbe in das schwarzlastige SM-Milieu. Inzwischen boomt ihr Label Monsterlune. Bei Gothic- und Fetisch-Partys reißt man sich um Esthells Outfits. Aber wenn sie sich selbst ins Getümmel stürzt, ist Schluss mit der Maskerade, dann lässt sie alle Hüllen fallen.

Mistress CindyCindy hat sich ihr persönliches Folterparadies geschaffen, das nichts mit einem gewöhnlichen Fetisch-Club zu tun hat. Vor hundert Jahren befand sich in diesen 300 m²- Gewölbe die erste Autowerkstatt von Paris. Doch seit neun Jahren setzt Cindy hier ihre kühnsten Träume um, maßgeschneidert für unterwürfige, aber anspruchsvolle Kunden.
Es gibt Science-Fiction-Kulissen, die Dorfschule mit Tafel und Rute, und vor allem High-Tech-Ausrüstung. Alles, was der Extremfetischist braucht - wie diese Spanking-Maschine. Damit bleibt immer noch eine Hand für andere Quälereien frei. Neben der Bedienung ihrer Sado-erotischen Maschinen fertigt die Kunst-Schneiderin Auto-Filmografien an, bei denen Kunden in, sagen wir mal, eher ausgefallenen Situationen auf Zelluloid gebannt werden.
Wenn Burgfräulein Cindy ihr Verließ verlässt, geht es meist um künstlerische Experimente. In ihrem Clip „Ich will wachsen“, der bei einem Öko-Festival entstand, verätzt sie sich mit 10 Kilo Dünger die Kopfhaut.

DanielIn seiner Sentence Horror Show lässt Daniel den großen Guignol, den französischen Kasper aus den Cabarets des 19. Jahrhunderts wieder aufleben, der als Vorreiter des Gore-Films gilt. Aber keine Panik, auch hier ist alles nur Show.
Jeden Nachmittag trifft sich Daniel mit seiner Truppe im Keller seiner Bar. Nach langem, intensivem Training sind sie jetzt reif für einen Auftritt im Fetisch-Club.
"Wir machen hübsche Dinge mit hübschen Mädchen, aber immer Gore. Also hübsche Mädchen, die mit ihren Händen ständig in Eingeweiden wühlen. Ich fand den Kontrast sehr interessant, vor allem in Kombination mit Fetisch-Outfits…"

Christophe MourthéLack und Leder ist nur was für den Underground? Von wegen. Der Fotograf Christophe Mourthé arbeitet seit 30 Jahren daran, Fetisch gesellschaftsfähig zu machen.
Als die Amerikanerin Dita Von Teese noch ein Pin-Up von Vielen war, schießt der Franzose von ihr die Fotos, die sie zur zweiten Bettie Page machen sollten. Ob sie den Bildern auch ihren Erfolg bei Schock-Rocker Marilyn Manson verdankt, ist nicht bekannt. Jedenfalls hat es Dita bis zum neuen Gesicht einer großen Kosmetik-Kampagne gebracht.
Doch Christophe Mourthé fotografiert nicht nur Tänzerinnen, Stripperinnen und Pornosternchen, sondern auch französische Superstars wie Mylène Farmer, Arielle Dombasle und sogar Michèle Torr. Kitsch in Perfektion, ganz im Stil des legendären Disko-Tanztempels “Le Palace“, in dem er Stammgast war.
Links>> Myspace von Esthell und Monstelune
>> Offizielle Website von Mistress Cindy
>> Offizielle Website von Christophe Mourthé
>> Blog von Christohe Mourthé
>> Offizielle Website von Dita Von Teese







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