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Das internationale Nachrichtenmagazin. Jeden Samstag um 18.20 Uhr. Im Wechsel moderiert von Andrea Fies und William Irigoyen.

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Aids : die Großmütter Courage aus Swaziland - 13/02/09

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Intsandzane lenghle ngumakhotfwa ngunina
Glücklich das Waisenkind, das einen Kuss seiner Mutter bekommen konnte
(Swazilandisches Sprichwort)

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ARTE Reportage vom 24. März 2007
Aids : Grossmutter Courage
Von Stéphane Horel und Pierre Grillot – ARTE GEIE / Scientifilms – Frankreich 2007

Es sind die Großmütter, die in Südafrika und Swaziland die Waisenhäuser ersetzen. Die Aids-Tragödie hat sie in vielen Fällen zum Familienvorstand werden lassen. Zahlreiche Großmütter im südlichen Afrika müssen – nach aller Trauer um die Verstorbenen – ein zweites Leben als Mutter beginnen. „Gogos“ heißen diese Omas, die, weil die Eltern an Aids starben, nun ihre zu Waisen gewordenen Enkel erziehen müssen. Und die lokalen Behörden stützen sich mangels entsprechender Einrichtungen voll und ganz auf die ‚Gogos’.

Allein in Swaziland sind von einer Million Einwohner 63 000 Aids-Waisen. In dem weitgehend vergessenen Königreich trägt jeder vierte Einwohner den Aids-Virus in sich – es ist die höchste Rate weltweit. Die Zahl der Waisen wird sich in den nächsten drei Jahren schätzungsweise verdoppeln.

Die Demographie ist aufgrund von Aids völlig aus den Bahnen geraten – mittlerweile ist die gesamte Zukunft des Landes, das nur noch aus Großmüttern und Kindern besteht, infrage gestellt.

Auch im großen Nachbarland Südafrika stehen die Gogos den Opfern des Virus vielerorts alleingelassen gegenüber. 120.000 Aids-Waisen leben dort und in manchen Provinzen müssen sich drei Viertel der Alten inzwischen schon als Oberhaupt um die Rumpf- Familien ohne Erwachsene kümmern. In Alexandra, einer der ärmsten Townships von Johannesburg, hat sich jetzt eine Gogo-Vereinigung gegründet. Vierzig Großmütter tauschen dort ihre Erfahrungen und Nöte aus. Und sie wollen mehr als sich nur über Windelprobleme und Schulsorgen unterhalten: Denn von der Regierung kriegen sie eben mal 82 Euro Rente – davon können sie weder das Schulgeld für ihre Kleinsten bezahlen, noch können sie auch nur die Grabsteine für ihre Kinder davon kaufen…


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Eine Gogo-Vereinigung spenden
In Südafrika und Swaziland ersetzen Großmütter die Waisenhäuser. „Gogos“ heißen diese Omas, die, weil die Eltern an Aids starben, nun ihre zu Waisen gewordenen Enkel erziehen müssen.
Denn von der Regierung kriegen sie eben mal 82 Euro Rente – davon können sie weder das Schulgeld für ihre Kleinsten bezahlen, noch können sie auch nur die Grabsteine für ihre Kinder davon kaufen…

The Gogo granny outreach center
Alex Aids Orphans Fund
First National Bank
Numéro de compte :62026994120
Code: 251305
SWISS BANK CODE: FIRNZAJJ
Email : alexaidsorphans@telkomsa.net

Weitere Links
UNICEF
UNITE FOR CHILDREN, UNITE AGAINST AIDS
http://www.uniteforchildren.org/index.html

STEPHENLEWIS FOUNDATION
http://www.stephenlewisfoundation.org/

HELPAGE
Hiv and older people
http://www.helpage.org/Home


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Das internationale Nachrichtenmagazin
samstags um 19.00 Uhr
Wiederholung sonntags um 12.00 Uhr
und donnerstags um 08.50 Uhr

Erstellt: 20-03-07
Letzte Änderung: 13-02-09