Im Südpazifik erobern die amerikanischen Marines eine Insel nach der anderen in Richtung Japan und beginnen nur eine Woche nach der Landung der Alliierten in der Normandie eine militärische Großoffensive auf der von Japan seit 1914 besetzten Insel Saipan.
Mit dabei ist Ray Pittman aus Mobile und erlebt eine der schrecklichsten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges. Als Saipan am 10. Juli 1944 offiziell als „erobert“ erklärt wurde, sind rund 16.500 Marines tot, verwundet oder sie gelten als vermisst. Unter ihnen viele Schwarze, die letztlich doch an vorderster Front kämpfen durften. Die Bilder der grausamen Banzai-Angriffe1 japanischer Soldaten und die Selbstmorde japanischer Zivilisten verfolgen die Marines bis heute.
In der Normandie kommen die Alliierten nur langsam voran. Die flache Landschaft mit von Hecken umgebenen Feldern bietet den deutschen Truppen gute Deckung und machen ein Vorankommen der Alliierten fast unmöglich. Erst im späten Juni gelingt ihnen der Durchbruch. Sie drängen die deutsche Wehrmacht nach und nach ins Landesinnere zurück und befreien am 25. August 1944, vier Jahre nach der Besetzung durch die Wehrmacht, Paris. Das Ende des Krieges scheint zum Greifen nah.
In den USA verfolgen die Daheimgebliebenen unterdessen ängstlich die Nachrichten. Sie versuchen so normal wie möglich weiterzuleben. Doch im ganzen Land erhalten immer mehr Familien eines der gefürchteten Telegramme vom Kriegsministerium.
Juni 1944 - August 1944