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Psychoanalyse

Zwei Themenabende zur Psychoanalyse

Psychoanalyse

Themenabend: Kino auf der Couch - 28. April 2006, 23.15 Uhr - 03/09/08

Freud

Ein Spielfilm von John Huston


1885 arbeitet Sigmund Freud in der Psychiatrischen Klinik des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. Wegen eines fachlichen Streits zum Thema Hysterie mit seinem Vorgesetzten Theodor Meynert geht er nach Paris. Ein Jahr später kehrt er zurück und erarbeitet trotz starker Anfeindungen seine psychoanalytische Methode. Nur der angesehene Arzt Josef Breuer hält zu ihm.

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Spielfilm, USA 1962, Synchronfassung
16:9 / 114 Min.
Drehbuch: Charles Kaufman
Musik: Henk Badings, Jerry Goldsmith
Produzent: Wolfgang Reinhardt
Mit: Montgomery Clift (Freud), Susannah York (Cecily Koertner), Larry Parks (Dr. Joseph Breuer), Susan Kohner (Martha Freud), Eileen Herlie (Ida Koertner), Fernand Ledoux (Dr. Charcot), Rosalie Crutchley (Frau Freud)

  • Synopsis

Wien 1885: Doktor Sigmund Freud, 29 Jahre alt, ist Neurologe am Allgemeinen Krankenhaus und ein von seiner Sache überzeugter Spezialist. Er gerät mit Professor Theodor Meynert, dem Leiter der Psychiatrischen Klinik, in einen fachlichen Streit. Vor allem bezüglich der - von Meynert geleugneten - Hysterie sind sich die beiden Männer uneins. Diese Differenzen veranlassen Freud nach Paris zu gehen, wo er die Vorlesungen von Jean-Martin Charcot besucht, der mit Hilfe der Hypnose beweist, dass geistige Verwirrung Hysterie auslösen kann. Nach Wien zurückgekehrt, heiratet Freud 1886 Martha Bernays. Professor Meynert, der nach wie vor Freuds Gegner ist, macht seinen Rivalen jetzt sogar öffentlich lächerlich. Doch der hoch angesehene Arzt Josef Breuer ergreift Partei für Freud und bewegt ihn zur Übernahme zweier sehr komplizierter Fälle.


  • Zum Film

Die Drehbuchautoren Charles Kaufman und Wolfgang Reinhardt wurden für ihr Buch, das nach einem Manuskript des französischen Philosophen Jean-Paul Sartre entstand, ebenso wie Filmmusikkomponist Jerry Goldsmith für einen Oscar nominiert. Regisseur John Huston erhielt eine Nominierung für den Goldenen Bären bei der Berlinale 1963. Der Film sowie Susan Kohner als beste Hauptdarstellerin waren für den Golden Globe nominiert.

Erstellt: 03-09-08
Letzte Änderung: 03-09-08