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Generation Porno

Pornografie hat wie das Internet längst Einzug in die Lebenswelten von Jugendlichen gehalten. Wie bedenklich ist diese Entwicklung für ihr Sexualverhalten? Wie weit ist der Schritt von fraglichen Porno-Praktiken zu realem Sex? Brauchen wir eine neue Sexualmoral?

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Dienstag, 27. Mai 2008 um 22.25 Uhr - 30/09/08

Generation Porno

Pornografie hat wie das Internet längst Einzug in die Lebenswelten von Jugendlichen gehalten. Wie bedenklich ist diese Entwicklung für ihr Sexualverhalten? Wie weit ist der Schritt von fraglichen Porno-Praktiken zu realem Sex? Brauchen wir etwa eine neue Sexualmoral?

Wiederholung : 01.06.2008 um 00.45 Uhr
Themenabend, (120mn) ARTE F

Für die Jugendlichen von heute ist Pornografie eine nicht mehr wegzudenkende Realität. So haben bereits 60 Prozent aller Jugendlichen Hardcore-Pornos gesehen, die für viele Erwachsene immer noch tabu sind. Und viele von ihnen akzeptieren ungefragt, dass jungen Frauen vor allem aus Osteuropa als Zukunftsperspektive nur das brutale Pornogeschäft bleibt.
So stellt dieses Phänomen einen echten Generationenbruch dar. Als Grund dafür wird die unter Jugendlichen extrem verbreitete Nutzung des Internets genannt. Hier können sie gratis und unbegrenzt Pornografie in all ihren Spielarten in Wort und Bild konsumieren.

Der Themenabend ermittelt in der "Generation Porno". Er zeigt, was Jugendliche unter Pornografie verstehen, und fragt nach, ob sich das Sexualverhalten Jugendlicher durch den leichten Zugang pornografischer Bilder, Filme und Schriften verändert hat.




Sonntag, 1. Juni 2008

00:45
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Jugend im Pornofieber

Durch den Zugang zum Internet sind Jugendlichen sämtliche Spielarten von Sexualität und Pornografie geläufig.

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Worin unterscheidet sich das islamische Finanzsystem vom westlichen Modell?

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Sonntag, 1. Juni 2008 um 00.45 Uhr

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Jugend im Pornofieber
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Ella Cerfontaine


Durch den nahezu ungehinderten Zugang zum Internet ist den Jugendlichen heute so gut wie nichts mehr fremd. So sind ihnen auch sämtliche Spielarten von Sexualität und Pornografie geläufig. In der Dokumentation berichten Teenager freizügig von ihren Erfahrungen mit Pornos und sprechen über ihr Sexualverhalten ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Vor rund fünf Jahren fing es mit der Einführung des schnellen Internetzugangs und der Flatrates an. Sie machten den Zugriff auf fast alle Inhalte des World Wide Web in Sekundenschnelle möglich. Die Teenager machten sich rasch mit den neuen Technologien vertraut. So hatten Heranwachsende zum ersten Mal in der Geschichte Zugang zur Pornografie, gratis und unbegrenzt.
Heute nimmt man an, dass beinahe jeder dritte Elfjährige bereits einen Pornofilm gesehen hat. Die Dokumentation will die "Generation Porno" kennen lernen und ergründet eine Welt, die Jugendliche oft geheim halten und die Erwachsenen häufig fremd ist.
Von Gangbang über Urophilie bis Gruppensex - den Teenies ist - zumindest in der Theorie - nichts fremd. Die Dokumentation zeichnet sehr persönliche Porträts von Jugendlichen, die intime Einblicke in ihre Welt geben und erzählen, auf welchen Internetseiten sie surfen beziehungsweise wie sie es anstellen, dass ihre Eltern nichts merken. Dabei fallen auch emotionale Hüllen.
Fest steht, dass für 14-Jährige Pornografie mittlerweile schon zur Banalität geworden ist. Erregung und "Hypersexualisierung", zuweilen aber auch Abscheu und Desillusionierung kommen zum Ausdruck, wenn Jugendliche über Pornografie sprechen. Außerdem geht die Dokumentation der Frage nach, ob der Konsum von Pornografie das Sexualverhalten der Teenager bereits verändert hat.



Sonntag, 1. Juni 2008

01:30
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Endstation Sexbusiness

Die Dokumentation widmet sich der Welt des Sexbusiness, indem sie diejenigen zu Wort kommen lässt, denen sonst kaum jemand zuhört.

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Worin unterscheidet sich das islamische Finanzsystem vom westlichen Modell?

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Sonntag, 1. Juni 2008 um 01.30 Uhr

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Endstation Sexbusiness
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Alice Cohen


Sie kommen aus Tschechien, der Slowakei, Rumänien oder Albanien: Mädchen wie Zdenka, Claudia, Jolena und Diana, die ihr Glück in Westeuropa suchen. Sie haben große Pläne, landen aber oft in der Sexindustrie, wo sie erotische Fantasien anregen, während ihre eigene Realität meist weniger traumhaft ist: Schäbige Hotels, Flughäfen, Einsamkeit und Businessmentalität bestimmen die Welt der Pornodarstellerinnen oder -models. Die Dokumentation widmet sich der Welt des Sexbusiness, indem sie diejenigen zu Wort kommen lässt, denen sonst kaum jemand zuhört.

Zdenka, Claudia, Jolena, Diana - sie kommen aus Tschechien, der Slowakei, Rumänien oder Albanien. In Frankreich sind sie für die Dauer einer Fotosession, manche auch für die Dreharbeiten eines Pornofilms, andere bleiben Jahre oder ein ganzes Leben lang.
Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in eine Welt aus Sex und Prostitution und zeigt die Träume und Erlebnisse der Ostmädchen. Ihre Vorstellungen von einer besseren Zukunft scheitern oft an der harten Realität. Und die, die den Ausstieg aus der Prostitution geschafft haben, wissen oft nicht, wie sie sonst ihr Geld verdienen sollen und werden früher oder später von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt.
Sie sind zwar in Westeuropa, aber zu welchem Preis? Hat sich der Mythos des westlichen Eldorados in den 18 Jahre seit dem Mauerfall überlebt oder wirkt der Schaufenstereffekt des Westens noch immer? Wie ist es möglich, dass so viele Mädchen in der Sexindustrie landen, während andere Frauen aus diesen Ländern dank der EU-Erweiterung in allen möglichen Wirtschaftsbranchen im Westen Arbeit finden?
Diesen Fragen geht die Dokumentation nach, zeigt die Sexindustrie aus Sicht der Mädchen, aber auch aus der Perspektive der Fotografen, Filmemacher und anderer Protagonisten dieser Welt, in der sich die Frauen behaupten müssen.




Erstellt: 22-05-08
Letzte Änderung: 30-09-08