Hitler & Mussolini
In welchem Verhältnis standen Adolf Hitler und Benito Mussolini zueinander? Deutlich wird, dass die beiden faschistischen Diktatoren in wechselnden Rollen miteinander verbunden waren und trotz aller Gegensätze einander brauchten. So wird immer wieder die Frage gestellt, ob Hitlers Aufstieg ohne das historische Modell des italienischen Faschismus überhaupt möglich gewesen wäre.
Führerhauptquartier am 20. Juli 1944: Hitler, vom Attentat gezeichnet, begleitet den italienischen Diktator Mussolini nach dessen kurzer Visite in der "Wolfsschanze" zum Zug. Er sagt: "Duce, glauben Sie mir bitte, wenn ich Ihnen heute sage, dass Sie mein bester und vielleicht mein einziger Freund sind, den ich auf der Welt habe". Und noch im Februar 1945 sagt Hitler über Mussolini: "Der Duce ist mir ebenbürtig, vielleicht sogar überlegen, wenn man ihn an dem misst, was er für sein Volk gewollt hat".
Ob Freunde oder Rivalen, Hitler und Mussolini waren einander in wechselnden Rollen verbunden: Am Anfang waren sie gegenseitige Bewunderer, dann Konkurrenten und später Bündnispartner. Zuletzt war der eine Kriegsherr und der andere dessen Vasall. Vereint waren beide im Untergang und erreicht hatten sie totale Zerstörung und unermessliches Leid.
Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, ob Hitler zu seiner unumschränkten Macht gelangt wäre ohne das historische Modell des italienischen Faschismus. Erörtert wird daneben auch, wie umgekehrt die imperialen Fantasien Mussolinis ohne die dämonische Verstrickung mit dem Achsenpartner Hitler ausgegangen wären.
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Dienstag, 6. April 2010
| 10:05 |
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Meine Wiederholung
Gefangen im Bittersee - Schiffsfalle SuezkanalIm Sommer des Jahres 1967 gerieten 14 Handelsschiffe im Großen Bittersee mitten im Suezkanal zwischen die Fronten des Sechs-Tage-Krieges. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser Gefangenen, die aus den unterschiedlichsten Nationen stammten. |
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Dienstag, 6. April 2010 um 10.05 UhrWiederholungen:
Im Sommer des Jahres 1967 gerieten14 Handelsschiffe im Großen Bittersee mitten im Suezkanal zwischen die Fronten des Sechs-Tage-Krieges. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser Gefangenen, die aus den unterschiedlichsten Nationen stammten. Mehr als acht Jahre ankerten die Seeleute inmitten des Konfliktes zwischen Israel und seinen Arabischen Nachbarn, bis sie im Mai 1975 in ihre Heimathäfen zurückkehren konnten. "Maschinen Stopp!", hieß es im Sommer 1967 für einen internationalen Konvoi von 14 Handelsschiffen. Über die Köpfe der Seeleute hinweg donnerten Granaten, Raketen und Kampfflugzeuge. Die Frachter aus Ost und West - darunter die Deutschen Schiffe "Münsterland" und "Nordwind" - gerieten zufällig zwischen die Fronten des israelisch-arabischen "Sechs-Tage-Krieges". Nach einer Woche waren die Kämpfe beendet. Die Seeleute hofften nun auf eine baldige Rückkehr nach Hause. Doch der Stopp auf dem Großen Bittersee, in der Mitte des Suezkanals, sollte insgesamt acht Jahre dauern. Filmemacher Jens Arndt und Fayd Jungnickel dokumentieren, wie polnische, englische, deutsche und tschechische Seeleute heute nach vielen Jahrzehnten wieder in Hamburg zusammentreffen. Die lebendigen Erzählungen der Bittersee-Veteranen werden mit bisher unveröffentlichten privat gedrehten Super-8-Filmen und Fotos ergänzt, die das Leben der Seeleute zwischen den Fronten abbilden. Besonders diese Bilder tragen dazu bei, dass sehr authentisch über das eigene Erleben eines Kapitels der Weltgeschichte erzählt wird. |
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Samstag, 10. April 2010
| 16:55 |
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Meine Wiederholung
Vom Propeller zur DüseTraumflug in der Super Conny |
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Dossier
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Samstag, 10. April 2010 um 16.55 UhrWiederholungen:
Während für Geschäftsreisende wie Urlauber das Fliegen zum Alltag gehört, war der erste Flug von Europa nach New York fast so spektakulär wie heute eine Reise zum Mond. In den 50er Jahren begann mit der "Super Constellation" der Firma Lockheed, auch "Super Conny" genannt, der Interkontinentaltourismus. Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse mit der "Super Conny". Wie haben sie ihren ersten Flug erlebt? Was bedeutete für sie der erste Aufenthalt in New York? Davon berichten Super-8-Filme und Bilder, die sie aus dieser Zeit bewahrt und jetzt vom Dachboden geholt haben. Fliegen - auch über den Atlantik - ist heute so normal wie Auto fahren und oft billiger als eine Bahnreise. Vor 50 Jahren hingegen war es ein Großereignis, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen. Die Geburtsstunde des vereinten Europas Ende der 50er Jahre war auch gleichzeitig der Beginn des Flugtourismus. Zwar waren die Preise noch exorbitant hoch, doch immer mehr Europäer erfüllten sich ihren Traum vom Fliegen.Die "Super Constellation" der Firma Lockheed, liebevoll "Super Conny" genannt, machte den Sprung über den großen Teich überhaupt erst möglich. Sie war das modernste Propellerflugzeug ihrer Zeit und das Aushängeschild des neuen Interkontinentaltourismus, allerdings mit Ticketpreisen, die sich ein Normalsterblicher kaum leisten konnte. |
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