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Geschichte aus dem Kochtopf

Die Reihe GESCHICHTE AUS DEM KOCHTOPF präsentiert die verschiedenen Epochen kulinarischen Wirkens. Ob römischer Feldherr, mittelalterlicher Ritter oder (...)

Geschichte aus dem Kochtopf

Dokumentarreihe vom 2. bis 6. April 2007, jeweils um 19 Uhr - 14/08/08

Geschichte aus dem Kochtopf

Die Reihe GESCHICHTE AUS DEM KOCHTOPF präsentiert die verschiedenen Epochen kulinarischen Wirkens. Ob römischer Feldherr, mittelalterlicher Ritter oder aufgeklärter Philosoph – präsentiert wird dem Zuschauer das gesamte schillernde Panorama von den kulinarischen Vorlieben bis zu den vergangenen Ernährungsphilosophien, Essgewohnheiten und Tischmanieren früherer Zeitgenossen. Das Rezept ist ganz einfach: 2000 Jahre Kochgeschichte verfeinert mit einer Prise geschichtlicher Fakten und garniert mit einer gehörigen Portion köstlicher Anekdoten. Guten Appetit!

Die fünf Folgen im einzelnen:

Montag, den 2. April 2007 um 19 Uhr
RÖMISCHE KÖSTLICHKEITEN
Gefüllte Forellen, Honig-Wein, Sorbet aus Schnee vom Ätna - die Bankette der römischen Patrizier warteten mit originellen Köstlichkeiten auf. Die erste Folge der Reihe "Geschichte aus dem Kochtopf" entdeckt das Feinschmecker-Reich der Antike.

Dienstag, den 3. April 2007 um 19 Uhr
GENÜSSE DES MITTELALTERS
Die zweite Folge der Dokumentationsreihe macht Schluss mit dem Vorurteil, das Mittelalter sei für die einen nur eine Zeit des Hungers und für die anderen ein Leben voller endloser Gelage mit grobschlächtigen Tischmanieren gewesen. Deutlich wird, dass sich unsere Vorfahren in Europa zwischen dem 10. und dem 15. Jahrhundert durchaus Gedanken über eine ausgewogene Ernährung gemacht haben. Und sie haben uns ihr Wissen und ihre Rezepte auch schriftlich überliefert, so dass wir sie noch heute nachkochen können.

Mittwoch, den 4. April 2007 um 19 Uhr
KÖSTLICHKEITEN DER RENAISSANCE
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wehte in Europa ein südlicher Wind, der aus Spanien, Venedig und Florenz Neuerungen für Kunst und Wissenschaft, Entdeckungen und neue Essgewohnheiten mitbrachte. In der Zeit der Renaissance rückte auch Amerika näher an Europa heran und bereicherte die Alte Welt kulinarisch mit bislang unbekannten Produkten wie Bohnen, Kürbissen, Mais, Paprika, Tabak, Kakao - und dem Truthahn.

Donnerstag, den 5. April 2007 um 19 Uhr
DER GESCHMACK DER AUFKLÄRUNG
Das 17. und 18. Jahrhundert sind geprägt von Absolutismus und Aufklärung. Während der Adel immer reicher wird, darbt das Volk. In der Politik wie in der Lebensart setzen sich die Franzosen durch. Sie bestimmen auch, was in der feinen Gesellschaft Europas auf den Tisch kommt. Starke Gewürze fallen in Ungnade, und die Meisterköche dieser Zeit betonen den natürlichen Geschmack ihrer Gerichte mit immer feineren Saucen.

Freitag, den 6. April 2007 um 19 Uhr
REVOLUTIONÄRE KÜCHE
Das 19. Jahrhundert spürt die Nachwehen der Französischen Revolution und wird geprägt von den Eroberungskriegen Napoleons I. Die Umwälzungen der technischen Revolution in Industrie und Landwirtschaft führen zu weit reichenden Veränderungen, auch bei den Ernährungsgewohnheiten. Das Bürgertum entdeckt Esszimmer und Restaurant, und die neuen Industriearbeiter lernen die Mittagspause kennen, in der sie ihr mitgebrachtes Essen verzehren.


Wussten Sie, dass "World Food" und "Schnellimbisse" Erfindungen der Römer sind? Dass die Fürsten des Mittelalters bereits nach einer strengen Diät gelebt haben? Wissen Sie, warum Lorenzo de Medici die Gabel als Essenswerkzeug eingeführt hat? Wieso waren im Zeitalter der Aufklärung frisches Obst und Gemüse so begehrt? Wer hat nach der Schlacht von Waterloo dem Beefsteak in Frankreichs Küchen zum Siegeszug verholfen? Und wer dem Bürgertum die Konserven beschert?
Von Phillipe Allante und Michèle Barrière
ARTE France, Frankreich 2005, 5 x 43 Minuten

Erstellt: 21-09-05
Letzte Änderung: 14-08-08