Glenn Gould ist einer der faszinierendsten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Mit der ersten Interpretation der Goldberg-Variationen bei einem Konzert in New York gelingt ihm 1955 der Durchbruch. Nach neun Jahren Konzertära, in denen er auf Bühnen in Nordamerika, Europa und Russland mit seiner unkonventionellen Spielweise begeisterte und schockierte, gibt er das Konzertieren vollends auf. Seine Klavierinterpretationen, deren Repertoire vom Barock über Klassik bis in die Moderne reicht, spielt er von nun ab nur noch im Studio ein. 1982 nimmt er die zweite Fassung von Bachs Goldberg-Variationen auf, die nach seinem Tod einen zweiten Medienerfolg auslösen. Glenn Gould gilt als Revolutionär der Bachinterpretation. Auch die vorliegende Sendung ist Johann Sebastian Bach gewidmet: Auf dem Programm: Contrapunctus I aus "Die Kunst der Fuge", Partita IV D-Dur, Fuge E-Dur , Fuge b-Moll und Präludium und Fuge A-Dur aus dem "Wohltemperierten Klavier". Bruno Monsaingeon filmte die Einspielungen im Oktober und November 1979 und im November 1980 in Goulds Privatstudio in Toronto.-
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