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Die Designerinnen von "Junky Styling" haben eine uralte Strickjacke in ein echtes Designerstück verwandelt. Wie das geht, zeigt das Video!
Junky Styling
Wer denkt, nun ist Schluss mit Designerkleidung, der hat sich getäuscht. Bei Junky Styling verwandeln sie Altes angeblich in coole, neue Klamotten. Annika, die zweite Hälfte von Junky hat lange an Secondhand-Anzügen geübt. Sie mag es, wenn nur noch eine Spur der ursprünglichen Kleidung übrig bleibt. Vor 12 Jahren gründete sie ihren Laden. Das war die Zeit, als ihre Freunde anfingen, sich um ihre Klamotten zu streiten. Jeden Stofffetzen, jeden Knopf heben die fleißigen Schneiderlein auf. Annika hat inzwischen fünf Angestellte, die ihr bei dem Aus-alt- mach-neu helfen. 50% des Kleider-Abfalls könnte wiederverwertet werden. Allein in England landen jährlich 700 000 Tonnen Stoff unnötig auf der Müllhalde. Annies Kunden schmücken sich aber nicht nur mit Umweltbewusstsein... "Es beflügelt auch die Fantasie der Leute, wenn sie selbst beim Design mitreden können und wir für ihre Probleme eine Lösung haben - erklärt sie uns. Es gibt zum Beispiel Leute, die nie die passende Armlänge finden, oder die etwas ganz Besonderes suchen und dann können wir ihnen helfen, das Richtige für sie zu finden."Seitdem das Monster Rezession wütet, flüchten immer mehr Shopaholics in den Laden von Junky Styling. Auch Kate Moss, Sadie Frost und Gwen Stefani gehören heute angeblich zu den Kunden, die trotz Krise auf ihre Droge „Mode“ nicht verzichten wollen und ihre alten Designer-Stücke von Junky Styling wieder aufmöbeln lassen.
Recessionistas sind in der Brick Lane im East End von London gut aufgehoben. Hier finden sich neben Junky Styling kleine Trödelmärkte und viele Secondhand- und Tauschläden. Hier war auch vor der Krise schon viel los. Auch billig essen kann man hier in einem der vielen Curry-Häuser – denn da darf man sogar seinen eigenen Alkohol mitbringen.







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