Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu schützen, lässt er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet ...
ZUSATZINFORMATION
Daniel Brühl ist ohne Frage der Shooting Star unter den deutschen Schauspielern. Für seine Rolle eines an Schizophrenie erkrankten jungen Mannes in Hans Weingartners "Das weiße Rauschen" wurde er 2002 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller und mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Deutschen Filmpreis für seine darstellerischen Leistungen in Benjamin Quabecks "Nichts bereuen". Der Durchbruch gelang Daniel Brühl kurz davor mit dem Kinoerfolg "Schule" (2000) von Marco Petry.
2003 stand er in "Was nützt die Liebe in Gedanken" mit August Diehl vor der Kamera. 2004 spielte er in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" und sorgte für Aufsehen an der Croisette, wo er mit "Die fetten Jahre sind vorbei", einer erneuten Zusammenarbeit mit Hans Weingartner, den ersten deutschen Wettbewerbsbeitrag seit elf Jahren vorstellte. Seinen ersten internationalen Auftritt hatte er 2004 in dem Drama "Der Duft von Lavendel" an der Seite von Judi Dench und im Jahre 2007 spielte er in Paul Greengrass ' "Das Bourne Ultimatum", unter anderem mit Matt Damon, Julia Stiles und Franka Potente, den Bruder von Marie, der Freundin des Protagonisten Jason Bourne. Im Oktober 2008 wird er in Marco Kreuzpaintners Romanverfilmung "Krabat" von Otfried Preußler in den deutschen Kinos zu sehen sein.
Die 1956 in Schwerin geborene Schauspielerin Katrin Saß war eine der populärsten Darstellerinnen der DDR. Bereits mit ihrem ersten Leinwandauftritt, dem 1979 unter der Regie von Heiner Carow entstandenen Ehedrama "Bis dass der Tod euch scheidet", avancierte sie zur gefragten Charakterdarstellerin. Filme wie "Die Verlobte" (1980) von Günther Rücker, "Bürgschaft für ein Jahr" (1981) von Herrmann Zschoche, der ihr bei der Berlinale einen Silbernen Bären als Beste Hauptdarstellerin bescherte, die beiden Roland Gräf Arbeiten "Das Haus am Fluss" (1984) und "Fallada - Das letzte Kapitel" (1987) sowie "Heute sterben immer nur die Anderen" (1989) von Siegfried Kühn gehören dank der Mitwirkung von Katrin Saß zu den wichtigen Hinterlassenschaften der DEFA. Nach der Wiedervereinigung war Katrin Saß in Fernsehproduktionen zu erleben, bis sie in Janek Riekes "Härtetest" (1997) nach längerer Pause wieder in einem Kinofilm ihre Wandelbarkeit unter Beweis stellen konnte. Für ihre herausragende Leistung in Michael Kliers "Heidi M." (2001) feierte sie mit dem Deutschen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin ein furioses Comeback. 2003 erschien ihre Autobiografie "Das Glück wird niemals alt", worin die Künstlerin ganz offen von den Höhen und Tiefen ihres Lebens erzählt. Außerdem ist sie derzeit in verschiedenen TV-Serien zu sehen, unter anderem in "Siska", "Donna Leon", "Der Alte", "Tatort" und "Mitten im Leben".







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