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Aber bei diesem Haus handelte es sich nicht um ein gewöhnliches Haus, wie man es häufig in Kleinstädten oder Vororten sieht: Seit zwanzig Jahren - seit Gregor Schneiders sechzehntem Lebensjahr - ist der Künstler damit beschäftigt, das dreistöckige Haus, das einst seinem Vater gehörte, von allen Wohlstandsgegenständen zu befreien und in ein Haus des Schreckens zu verwandeln: in eine Serie von Räumen ohne Türen, Türen ohne Räume, akustisch mit Blei isolierte Räume, die mit Zwischenwänden versehen sind, hinter denen nichts ist und die Verwirrung stiften. Um es in seinen eigenen Worten zu sagen: "ein Liebesnest" und "gewichste Ecken" sollen sein Haus darstellen.Bei diesem Anblick ist Ben Lewis davon überzeugt, dass diese Art von Kunst Ausdruck eines schrecklichen Kindheitstraumas sein muss. So versucht der Regisseur mehr über Schneiders Vergangenheit zu finden. Aber Schneider wehrt kategorisch alle Versuche ab, etwas von seiner Persönlichkeit preiszugeben...
Ben Lewis: Er war der Komischste von allen, meine Güte. Einerseits ist Gregor total nett und gastfreundlich, ein ganz toller Mensch. Er hat aber auch diese riesigen Geheimnisse, das fühlt man. Man hat mir mal gesagt, dass Gregor mir gegenüber absichtlich so geheimnisvoll getan habe. In Wirklichkeit habe er selbst ein Spiel mit mir gespielt. Aber ich weiß nicht, ob das stimmt.
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ART SAFARI
08. April bis 27. Mai 2006
jeden Samstag, um 20.15 Uhr
7-teilige Dokumentationsreihe von und mit Ben Lewis
Bergmann Pictures / BBC 4 / TV2 DK / YLE / ZDF / ARTE, 2004 / 2005
Deutsche und französische Erstausstrahlung
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