Dagmar Schwelle, Uwe Rada, Frank Gaudlitz, Artur Becker und Marica Bodrožić sind in Richtung Osten gefahren, um ihren ganz eigenen Blick auf die Länder Mittel- und Osteuropas zu werfen.- Artur Becker
Sie kennen Bartoszyce nicht? Das ist ein Ort im polnischen Ermland/Warmia, Ostpreußen, dicht an der Grenze zu Russland. Dort ist Artur Becker, Prosaist und Lyriker polnischer Muttersprache und deutscher Literatursprache, 1968 geboren. Seit 1985 lebt er in Deutschland. Er veröffentlichte u.a.: Der Dadajsee (Roman, 1997), Der Gesang aus dem Zauberbottich (Gedichte, 1998), »Dame mit dem Hermelin« (Gedichte, 2000) und im Hoffmann und Campe Verlag »Onkel Jimmy, die Indianer und ich« (Roman, 2001), »Die Milchstraße« (Erzählungen, 2002), »Kino Muza« (Roman, 2003). In Vorbereitung: »Die Zeit der Stinte« (Novelle, 2006) und »Das Herz von Chopin« (Roman, 2006). Mehr Informationen unter: www.arturbecker.de oder treffen Sie Artur Becker auf der Buchmesse bei uns am ARTE Stand am 18.03. im Gespräch mit Jörg Magenau.
Eine literarische Reisereportage: Bartoszyce und der Dadajsee
Essay Die Wolfsschanze
Marica Bodrožić
Marica Bodrožić, geboren 1973 in Dalmatien, heutiges Kroatien, lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main. Ihre ersten literarischen Arbeiten, Prosa, Essays und Lyrik, veröffentlichte sie in Zeitungen und Zeitschriften (FAZ, Manuskripte, Lettre Internationale) und im Hörfunk. Marica Bodrožić lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Zuletzt veröffentlichte sie im Suhrkamp Verlag den Roman "Der Spieler der inneren Stunde".
Begegnen Sie Marica Bodrožić auf der Buchmesse bei uns am ARTE Stand am 17.03. im Gespräch mit Jörg Magenau.
Ein literarischer Spaziergang zwischen inneren und äußeren Insellandschaften
Hörbuch "Der Himmel, ein Wundergemälde" auf unserem interaktiven Büchertisch
Marica Bodrožić zu Gast bei ARTE am 17.3. 2006. Ein Bericht von der Leipziger Buchmesse- Frank Gaudlitz
Frank Gaudlitz, geboren 1958, studierte Fotografie bei Arno Fischer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 1991 bis 1994 arbeitete er an einem Fotoprojekt über den Abzug der russischen Streitkräfte aus Deutschland an der Universität Potsdam, zu dem die Publikation Die Russen gehen (Basisdruck Verlag) erschien. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in Russland und Osteuropa. Für seine fotografische Arbeit erhielt er den Aenne-Biermann-Preis. Seine Fotografien waren unter anderem in Ausstellungen in Potsdam, Berlin, Hamburg, Bonn, Jena, Moskau, St. Petersburg, Nishni Nowgorod, Reykjavik, Paris und Wakefield zu sehen. Frank Gaudlitz lebt als freier Fotograf in Potsdam.Frank Gaudlitz stellt seinen neuen Fotoband "Warten auf Europa" bei uns am ARTE Stand am 19.03. vor, bei uns im Netz liegt das Buch schon jetzt auf unserem interaktiven Büchertisch. Blättern Sie in:
Interaktiver Fotoband: Warten auf Europa. Eine Reise von Moldawien nach Deutschland
Auszug aus dem realen Fotoband: Was sich die Menschen wünschen, denen der Fotograf begegnet ist
- Uwe Rada
Der Journalist und Schriftsteller Uwe Rada, der 1963 in Göppingen geboren wurde, hat bis zu seiner heutigen Profession eine abwechslungsreiche berufliche Laufbahn hinter sich. So war er bereits LKW- und Gabelstaplerfahrer, Redakteur bei der taz und ist seit 2000 in der Berlin-Redaktion der taz für Debatten und Serien zuständig. Im Rahmen des „Grenzgänger-Programms“ der Robert Bosch Stiftung hat er sich auf eine Reise in Grenzstädte entlang der Oder begeben. Mehr Informationen zu Uwe Rada finden Sie auf seiner Homepage.
Zum interaktiven Büchertisch mit Uwe Radas Oderreise- Dagmar Schwelle
Dagmar Schwelle wurde 1970 in Wien geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie Redakteurin bei der österreichischen Tageszeitung “Die Presse” und anschließend beim Nachrichtenmagazin “profil”. Später absolvierte sie noch ein Fotografiestudium in Vancouver und lebt heute als freie Fotografin in Hamburg. Im Rahmen des "Grenzgänger-Programms" der Robert Bosch Stiftung besuchte sie fünf geteilte Grenzstädte. Die Kindheit in Wien - nah am Eisernen Vorhang, nah an einer Welt, von der man nichts wußte - hat sie neugierig gemacht auf die fremden Nachbarn im Osten. Bei ihrem neuen Projekt zu den fünf Grenzstädten mit dem Arbeitstitel "Die da drüben" interessiert sie sich dafür, wie sich innere Landkarten mit der Zeit ändern. Mehr Informationen auf ihrer Homepage.
Interaktiver Büchertisch: Dagmar Schwelles Reise zu fünf geteilten GrenzstädteIn Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung. Mehr zum Grenzgänger-Programm






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