Ein Virus auf dem Vormarsch – Die VogelgrippeInzwischen sind in vielen Europäischen Ländern verendete Vögel gefunden worden, gestorben am Vogelgrippevirus. Das Gefährliche daran: Auch Menschen können sich anstecken. Bisher ist eine Übertragung nur vom Tier auf den Menschen möglich. Nachdem vor allem aus Asien, aber auch aus der Türkei Grippe-Tote gemeldet wurden, befürchten die Wissenschaftler, der gefährliche Erreger könnte sich bald verändern und in absehbarere Zeit auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine weltweite Epidemie – die gefürchtete Pandemie – wäre die Folge. Wie kann man sich vor H5N1 schützen? Weltweit arbeiten Wissenschaftler fieberhaft daran, mehr über das Virus zu erfahren und den Erreger in den Griff zu bekommen. "Hippokrates" gibt Informationen zum gefährlichen Erreger der Vogelgrippe und stellt Forschungsprojekte der EU vor, die sich unter anderem mit Impfstoffen für Mensch und Tier befassen.
Wenn die Vergangenheit quält – Borderline-SyndromTraumatische Erlebnisse, mangelnde Zuwendung, chaotische Familienverhältnisse: Wer darunter als Kind leidet, der kann einen psychischen Schaden davon tragen. Häufig entwickeln diese Personen später eine Borderline-Persönlichkeitsstörung. Experten sprechen dann von einer "Störung der Emotionsregulation", von der fast 2 % der Bevölkerung in Europa betroffen sind. Diese Menschen reagieren sensibler gegenüber äußeren Reizen. Borderline hat viele Gesichter. Typisch sind Angstzustände oder innere Leere, Realitäts- oder Ich-Störungen. Viele Betroffene lassen ihre Aggressivität an sich aus und fügen sich selber Schaden zu. Die eigene Lebensgeschichte aus dem Kopf radieren, das können Borderliner nicht.
Um aus den Krisen herauszukommen brauchen sie professionelle Hilfe. Je nachdem, wie schwerwiegend die Störung bei jedem Einzelnen ist, sind ambulante Therapien oder stationäre Aufenthalte erforderlich. "Hippokrates" begleitet zwei Borderline-Patienten in ihrem Alltag.
Druckpunkte gegen den Schmerz – TriggertherapieWenn sich Muskelfaserstränge dauerhaft verdicken und verkürzen, können sie oft für den Betroffenen zu undefinierbaren Schmerzen an Rücken, Schulter, Nacken, Armen oder Beinen führen. Physiotherapeuten setzen mit einer speziellen Therapie genau an diesen verdickten Muskelstellen, auch Trigger genannt, an.
Das Ziel dieser Therapie: durch Druck und Massage die Verdickungen und Verkürzungen aufzulösen. Oft wird dies auch mit Hilfe von Stoßwellen durchgeführt. "Hippokrates" berichtet über die Vorteile und Grenzen der Triggertherapie.
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HIPPOKRATES - Gesundheitsmagazin
Dienstag, 11. April 2006 um 14.00 Uhr
Redaktion: Heidemarie Petters
Koproduktion ZDF-ARTE G.E.I.E.






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