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05.04.2005 um 14.45: HIPPOKRATES - 01/04/05

HIPPOKRATES

Schwerpunkt : Hygiene im Alltag und Krankenhaus
Sie sind winzig klein und dennoch oft gefürchtet: Bakterien. Sie lauern überall, auf dem Boden, auf Gegenständen, sogar auf unserer Haut. Die meisten Keime sind harmlos, aber manche von ihnen können gefährliche Infektionskrankheiten verursachen. „Hippokrates“ geht der Frage nach und durchforstet den Haushalt nach den geheimen Verstecken der Mikroben. Ist die Spüle wirklich so rein, wie sie aussieht? Wie hygienisch ist das Schneidebrett? Und der Spüllappen? Lauern vielleicht auf dem stillen Örtchen besonders viele Keime? Die Antwort ist erstaunlich: Die Toilette ist oft der sauberste Ort im ganzen Haus, weil sie so oft geputzt wird. Die Klobrille ist nur schwach verkeimt. Schlimmer dagegen Handtuch oder sogar die Computertastatur, denn sie wird so gut wie nie gereinigt. Aber Bakterien im Haushalt sind weit weniger gefährlich, als man annimmt.
Ein Bereich, in denen Bakterien wirklich eine Gesundheitsbedrohung darstellen können, ist das Krankenhaus. Der Krankenhausfeind Nummer eins heißt MRSA. Es sind Keime, die gegen viele Antibiotika resistent geworden sind. Alleine in Deutschland treten jährlich etwa 600.000 Krankenhausinfektionen auf. Auch in Frankreich sind Krankenhausinfektionen besonders verbreitet. 4000 bis 6000 Menschen sterben jährlich an solchen Erkrankungen. Für geschwächte Patienten können diese Infektionen unter Umständen lebensbedrohend sein.
„Hippokrates“ beleuchtet Hygienemaßnahmen in europäischen Krankenhäusern und stellt ein Beispiel aus Holland vor, wo man die Situation im Griff hat.

Unter der Lupe : Wenn die Welt sich dreht – Schwindel
Wenn sich plötzlich die Welt um einen herum dreht, ist das für die Betroffenen nicht nur unangenehm, sondern auch beängstigend. Diese Schwindelattacken sind jedoch oft harmlos. In den meisten Fällen handelt es sich um den gutartigen Lagerungsschwindel. Er ist die häufigste Ursache eines Drehschwindels. Häufig leiden darunter Menschen im mittleren bis höheren Lebensalter, aber er kann auch bei jungen Menschen auftreten.
Wie entsteht ein Schwindel und mit welchen Therapien kann man ihm zu Leibe rücken? „Hippokrates“ gibt Tipps, wie man seinem Gehirn beibringen kann, mit den Schwindelattacken umzugehen.


Alternativ: Heilfasten
Heilfasten gehört zu einer der ältesten und intensivsten Therapieformen der Naturheilverfahren. Es soll nicht nur das Wohlbefinden stärken, sondern bei vielerlei Krankheiten helfen. In der ganzen Welt fasten Moslems, Buddhisten und Christen aus religiösen Gründen. Auch wenn für Seele und Geist gefastet wird, ist es in erster Linie der Körper, der durch den bewussten Verzicht auf Nahrung in einen Extremzustand versetzt wird.
Der zeitweilige Verzicht auf Nahrung kann viele Krankheiten positiv beeinflussen. Daher wird Heilfasten in Kurkliniken, aber auch in Akutkrankenhäusern eingesetzt. Erfolgreich behandelt werden können durch Fasten zum Beispiel Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen, Hautleiden, Leber-, Magen- und Darmleiden.
Ähnlich wie ein Medikament kann das Fasten auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. „Hippokrates“ zeigt, wie das Heilfasten richtig angewendet wird.

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HIPPOKRATES - Gesundheitsmagazin
Dienstag, 05. April 2005 um 14.45
Redaktion: Heidemarie Petters Koproduktion ZDF -ARTE G.E.I.E.

Erstellt: 01-04-05
Letzte Änderung: 01-04-05