Heilung oder Humbug? Homöopathie in Europa
Die Ausgangsbasis vieler homöopathischer Medikamente sind die krankmachenden Substanzen selbst, sogar Gifte wie das der Tollkirsche, Chinarinde oder Arsen. In extrem verdünnten Konzentrationen, den so genannten Potenzen, sollen sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Während Kritiker der Homöopathie jede Wirksamkeit absprechen und ihre Erfolge auf den Placeboeffekt zurückführen, hält sie mehr und mehr Einzug in europäische Arztpraxen und Universitätskliniken. 4.500 Schulmediziner haben sich allein in Deutschland zu Homöopathen ausbilden lassen. "Hippokrates" stellt schulmedizinische Studien vor, die die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen sollen, beleuchtet die Rolle der Homöopathie in unterschiedlichen europäischen Ländern und besucht Patienten, die mit dieser Therapieform außergewöhnliche Heilerfolge erzielt haben.
Unter der Lupe: Hüftgelenksdysplasie bei Babies
Im Mutterleib kann es beim Ungeborenen zu einer Fehlentwicklung der Hüftgelenke kommen. Von einer so genannten Hüftgelenksdysplasie spricht man, wenn die Hüftgelenkpfanne nicht richtig ausgebildet ist. Im schwersten Fall, der so genannten Hüftluxation, rutscht der Hüftkopf ganz aus der Hüftpfanne heraus. Die Hüftdysplasie bereitet dem Säugling zunächst keine oder nur kaum Beschwerden. Um Folgeschäden zu vermeiden, sind eine frühe Diagnose und Therapie besonders wichtig. Frühzeitig erkannt, kann eine Hüftdysplasie schnell und vollständig geheilt werden. Mit einer Behandlung sollte deshalb möglichst frühzeitig begonnen werden. "Hippokrates" klärt auf, woran Eltern eine Hüftgelenksdysplasie bei ihrem Baby erkennen können und wann welche Therapien zur Anwendung kommen.
Biofeedback - Signale des Körpers erkennen
Immer häufiger kommt bei der Behandlung von psychosomatischen Beschwerden eine Alternativmethode, das so genannte Biofeedback zum Einsatz. Die Therapie begründet sich auf physiologische Vorgänge im Körper, die der Mensch normalerweise nicht bewusst wahrnimmt, zum Beispiel den Anstieg der Köpertemperatur, Herzfrequenz oder Muskelspannung. Mit Hilfe einer elektronischen Sensortechnik, so genannten Biofeedback-Geräten, werden diese Vorgänge gemessen und dem Patienten sofort rückgemeldet. Das Ziel: der Patient soll in die Lage versetzt werden, vegetative Körperfunktionen in eigener Kontrolle zu beeinflussen. Biofeedback kommt heute hauptsächlich in der Schmerztherapie zum Einsatz.
HIPPOKRATES - Gesundheitsmagazin
Dienstag, 23. Mai 2006 um 14.00 Uhr
Wiederholung vom 12. April 2005
Redaktion: Heidemarie Petters Koproduktion ZDF -ARTE G.E.I.E.






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