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Sonntags um 17.45 Uhr auf ARTE

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23/11/06

HÁKARL

Eingegrabener Hai


Das Eingraben und Fermentieren von Lebensmitteln ist eine uralte Konservierungsmethode. Früher wurde auch der skandinavische Gravad Lachs durch Vergraben mit Salz, Pfeffer und Dill haltbar gemacht und geschmacklich veredelt. In China gibt es die Sung Hwa Dan, die Kiefernblumen-Eier oder auch Tausendjährigen Eier, die viele Wochen in Kiefernnadelasche und Limettensaft eingehüllt werden. Beim Verzehr von Hákarl empfiehlt es sich allerdings, isländischen Kartoffelschnaps (Brennivín) zu trinken, ansonsten könnte es zu Verdauungsbeschwerden kommen.

1 nierenloser Eis- oder Grönlandhai (Somniosus microcephalus)

Den Hai in Streifen schneiden und einen Winter lang am Strand vergraben. Das ist die traditionelle Methode. Sie können ihn abe auch mit Sand zwei bis drei Monate in Holzkisten aufbewahren und ihn so entgiften. Den fermentierten Fisch anschließend für vier bis sechs Monate im Freien zum Trocknen aufhängen. Den trockenen Fisch in kleine Würfel schneiden und in Einmachgläsern aufbewahren.


SICHERHEITSHINWEIS:
Der lange und kalte Winter Islands trägt sicher zum Gelingen dieses Konservierungsprozesses entscheidend bei. Darauf müssen wir Sie ausdrücklich hinweisen. Wir können keine Garantie für das Gelingen dieses Rezepts unter den klimatischen Bedingungen des europäischen Festlands übernehmen. ARTE übernimmt auch keine Haftung für gesundheitliche Schäden nach dem Genuss eines so hergestellten Fischgerichtes.

Erstellt: 23-11-06
Letzte Änderung: 23-11-06


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