Hannah Arendt, geboren am 14. Oktober 1906 in Hannover, wuchs in Königsberg auf. Sie studierte Philosophie, Theologie und Klassische Philologie. Nach einer kurzen Inhaftierung durch die Gestapo floh sie 1933 nach Paris, wo sie bis 1940 als Sozialarbeiterin in verschiedenen jüdischen Organisationen arbeitete. Seit 1941 in den USA, war sie zunächst freie Journalistin, dann Lektorin, später Geschäftsführerin der Jewish Cultural Reconstruction.
Sie lehrte Politische Theorie an verschiedenen Universitäten und wurde 1963 Professorin an der Universität von Chicago, ab 1967 „university professor“ an der Graduate Faculty der New School for Social Research (heute: New School University) in New York. Sie verfasste zahlreiche politisch-philosophische Werke, u.a. „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ (1955), „Vita activa“ (1958) sowie das umstrittene Buch über den Eichmann Prozess: „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht über die Banalität des Bösen“ (1963). Hannah Arendt starb am 4. Dezember 1975 in New York.- Bibliografie
Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen InterpretationBerlin 1929
Sechs Essays
Heidelberg 1948
The Burden of Our Time
London 1951
The Origins of Totalitarianism
New York 1951
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft
Frankfurt/Main 1955
Fragwürdige Traditionsbestände im politischen Denken der Gegenwart: Vier Essays,
Frankfurt/Main 1957
Die Krise der Erziehung
Bremen 1958
Die Ungarische Revolution und der totalitäre Imperialismus
München 1958
Rahel Varnhagen. The Life of a Jewess
London 1958
The Human Condition
Chicago 1958
Vita activa oder vom tätigen Leben
Stuttgart 1960
Von der Menschlichkeit in finsteren Zeiten. Gedanken zu Lessing
München 1960
Between Past and Future: Six Exercices in Political Thought
New York 1961
Karl Jaspers: The Great Philosophers, Vol. 1-2
New York 1962
Eichmann in Jerusalem. A Report on the Banality of Evil
New York 1963
On Revolution
New York 1963
Macht und Gewalt
München 1970
On Violence
New York 1970
Walter Benjamin - Bertolt Brecht: Zwei Essays
München 1971
Die verborgene Tradition: Acht Essays
Frankfurt/Main 1976






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