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29/04/05

Hausmittel zur Zahnpflege

Ob süß, sauer, salzig, klebrig oder hart - Unsere Zähne müssen im Laufe eines Tages einiges aushalten, denn das, was an ihnen vorbei in den Magen wandert, ist vielfältig und geht an unseren Zähnen nicht spurlos vorbei. Jede Nascherei hinterlässt Rückstände, und die sind unter Umständen gefährlich für die Zahngesundheit.

Käse schützt die Zähne
Zahnfeind Nummer eins ist zweifellos der Zucker. Süßes ist die ideale Nahrung für Bakterien. Sie produzieren eine aggressive Säure und schädigen so den Zahnschmelz. Bleibt dieser Belag - die Plaque - lange auf den Zähnen, bildet sich Karies. Dass süße Sünden Gift für die Zähne sind, wissen die meisten. Nur wenige hingegen ahnen, dass es tatsächlich Lebensmittel gibt, die die Zähne schützen können. Ein wahrer Schutzengel ist offenbar Käse. Käse bleibt an den Zähnen ziemlich lange haften. Eine klebrige Schicht , die aus Eiweiß und Fett besteht. Sie schützt die Zähne vor gefährlichen Säuren und macht Kariesbakterien das Leben schwer. Und auch wenn Käsefreunden das Wasser im Munde zusammenläuft, hat das Vorteile für die Zahngesundheit. Der Käsegenuss fördert die Speichelbildung, aggressive Säuren werden damit verdünnt und neutralisiert. Außerdem stecken im Käse auch Kalzium und Phosphat. Diese Mineralstoffe stärken den Zahnschmelz und helfen angegriffenen Zähnen, sich schneller wieder zu erholen. Selbst Zahnärzte gehen davon aus, dass er Kariesattacken schon im Anfangsstadium erfolgreich abwehren kann.

Mit Backpulver gegen Zahnverfärbungen?
Die natürlichen Feinde weißer Zähne sind leider auch in vielen Lebensmitteln enthalten, die wir täglich zu uns nehmen. Teein hinterlässt zum Beispiel hässliche Verfärbungen, die selbst mit intensivem Schrubben nicht verschwinden. Gefährlich für die Zähne ist das allerdings nicht. Schon unsere Vorfahren schworen auf ein weiteres Hausmittel für weiße Zähne. Backpulver wurde schon zu Großmutters Zeiten nicht nur zum Backen verwendet, sondern auch für die Zahnkosmetik.
In dem weißen Pulver steckt Natriumhydrogenkarbonat. Zusammen mit Flüssigkeit bildet dieser Stoff Schaum und ist sichtlich reinigungsaktiv. Außerdem hat das körnige Backpulver einen leichten Schmirgeleffekt. Oberflächliche Rückstände werden dabei wie mit einer Feile abgeschliffen und die Zähne quasi poliert. Zahnärzte raten jedoch vom Gebrauch zur Zahnreinigung ab, weil wenig über die Dosierung bekannt ist und Backpulver Säuerungsmittel enthalten können, die für den Zahnschmelz schädlich sind.
Käse und Backpulver können eine richtige Zahnpasta natürlich nicht ersetzen. Diese enthält nämlich auch Fluorid und das schützt vor Karies. Regelmäßiges Zähneputzen ist immer noch die beste Voraussetzung für ein strahlendes Lächeln.
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HIPPOKRATES - Gesundheitsmagazin
Dienstag, 03. Mai 2005 um 14.45
Redaktion: Heidemarie Petters Koproduktion ZDF -ARTE G.E.I.E.

Erstellt: 29-04-05
Letzte Änderung: 29-04-05