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Sonntag, 30. September 2007 - 26/09/07

Hélène Grimaud spielt Beethoven

Am Abend des 11. September 2001 gab die französische Pianistin Hélène Grimaud ein denkwürdiges Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stand das Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur von Ludwig von Beethoven. Es spielte das Orchestre de Paris unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach.

Die Karriere der französischen Pianistin Hélène Grimaud, geboren 1969 in Aix-en-Provence, begann bereits im Alter von 16 Jahren, als sie mit einem Konzert im Rahmen eines Pariser Wettbewerbs innerhalb weniger Stunden zum internationalen Star wurde. Inzwischen ist sie im umfangreichen Klavierrepertoire in Werken aus allen Jahrhunderten zuhause, gespielt hat sie mit fast allen namhaften Orchestern und Dirigenten der Welt.

Die Aufzeichnung des Konzertes von Beethoven erfolgte am Abend des denkwürdigen 11. September 2001 in der Royal Albert Hall in London. Für Hélène Grimaud, die Amerika sehr verbunden ist, wie für das gesamte Orchestre de Paris unter der Leitung von Christoph Eschenbach, war an diesem Tag eine freie emotionale Annäherung an das Stück äußerst schwer. Das Konzert wurde wegen seiner eindrucksvollen, konzentrierten Darbietung unerwartet zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Terroranschläge.

Hélène Grimaud wird 1969 in Aix-en-Provence geboren und hat dort und in Paris studiert. 1985 schließt sie ihr Studium in Paris mit einem ersten Preis ab. Im gleichen Jahr gewinnt sie mit ihrer Darbietung von Rachmaninows zweiter Klaviersonate den Grand Prix du disque. 1987 spielt sie in Cannes, beim Klavierfestival der Roque d'Anthéron und spielt unter Leitung von Daniel Barenboim mit dem Orchestre de Paris. Das ist der Beginn ihrer internationalen Karriere. Ein Jahr später zieht sie nach Florida. Hélène Grimaud ist eine der faszinierendsten Pianistinnen unserer Zeit. Doch eine zweite Leidenschaft wohnt auch in ihr - ihre Faszination für Wölfe. Seit 20 Jahren führt sie das Wolf Conservatiorum Center in South Salem, wo sie Wölfe zieht und ihre Lebensgewohnheiten in natürlicher Umgebung studiert. In ihren autobiografisch angelegten Büchern nehmen Wolfgeschichten ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Für ihre CD "Reflections" mit Musik von und über Klara Schumann gewinnt sie 2005 den Echo Klassik Preis.


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Sonntag, 16. September um 19.00 Uhr
Hélène Grimaud spielt Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur
Musik, Deutschland 2001, ARTE / ZDF, Original mit deutschen Untertiteln, Stereo, 40 Min.
Regie: Rodney Greenberg
Mit: Hélène Grimaud

Erstellt: 26-09-07
Letzte Änderung: 26-09-07