Längere Version exklusiv fürs Netz (windows media)Vergruben sich Künstler früher noch in der Natur – so saugt Dorgathen heute die Wirklichkeit der Städte auf. Inspiriert vom urbanen Bilderkanon und MTV-Robotern ist er: Ein Gradwanderer zwischen Comic und Bildender Kunst, ein Bilderjäger des 21. Jahrhunderts
Ob als Zeichner oder Professor – Dorgathens Visionen ziehen Kreise und so schlägt er nicht nur seine Leser in den Bann, sondern beeinflusst auch das Schaffen nachrückender Künstlergenerationen.
Hendrik Dorgathen: "Utopien begraben, das macht schon die Realität. Da muss man glaub ich als Professor nichts leisten. Nein, man sollte gerade diesen Enthusiasmus fördern. Und man muss natürlich wenn man zum Beispiel mit einem Studenten eine Korrektur zu einer Arbeit macht, immer gleichzeitig mitdenken, dass unter Umständen der Dissens der in diesem Gespräch oder in dieser Auseinandersetzung entsteht, genau das Neue birgt, das ich nicht mehr verstehe, was die aber drauf haben. Also eigentlich arbeiten die daran mich überflüssig zu machen."Überflüssig, wohl kaum. Zu stilprägend ist sein Werk. Egal, ob als Siebdruck, Skulptur oder Animation. Das Kinderspiel „Ich sehe, was, was du nicht siehst“ darf man bei Dorgathen wörtlich nehmen. So vielschichtig ist der Comic, so frei: Die Kunst.

Links
>> Offizielle Website von Hendrik Dorgathen
>> Website des Festivals Comic Salon
Ausstellung"Comicoides" de Hendrik Dorgathen
Comics, Zeichnungen, Objekte
10. Mai - 8. Juni 2008
Städtische Galerie Erlangen
>> Website der Galerie

BuchZur Ausstellung erscheint das Buch "Slow"
"Slow" von Hendrik Dorgathen
Edition Moderne
FestivalComic Salon
vom 22. bis zum 25. Mai 2008
in Erlangen
>> Website des Festivals






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