Zwei Jahre lang begleitete ein Kamerateam eine internationale archäologische Expedition zur Erforschung der Xiongnu. Dieses fast unbekannte Nomadenvolk überzog die mittelasiatische Steppe ein halbes Jahrtausend lang - vom dritten Jahrhundert vor bis zum zweiten Jahrhundert nach Christus - mit Eroberungen und Raubzügen. Berittene Bogenschützen lehrten ihre Nachbarn das Fürchten. Das junge chinesische Kaiserreich errichtete gegen sie die berühmte "Große Mauer". Die Xiongnu hinterließen weder mündliche noch schriftliche Zeugnisse. Die einzigen Spuren sind ihre Gräber. Inmitten der mongolischen Steppe, 500 Kilometer von der Hauptstadt Ulan-Bator entfernt, liegt die riesige Begräbnisstätte Gol Mod. Sie zählt über 500 Gräber. Die Dokumentation schildert die spannende Öffnung des größten dieser Gräber und zeigt die gigantische Grabungsstätte - 1.000 Quadratmeter Bodenfläche, 17 Meter tief. Wen beherbergte diese überproportional große Grabkammer? Neben Aufnahmen von den Grabungsarbeiten zeigt die Dokumentation den Alltag der Mongolen, den Nachfahren der Xiongnu.-
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