Höhlen gehören zu den wenigen Lebensräumen, die nicht direkt von der Sonne beeinflusst werden. Dennoch leben hier zahlreiche Tierarten. Die mexikanische Höhle Sotano de las Golondrinas („Keller der Schwalben“) ist ein 400 Meter tiefer senkrechter Schacht, tief genug, um das Empire State Building aufzunehmen. Sie ist beinahe unbekannt. Auch die in den USA gelegene Lechuguilla-Höhle kennt kaum jemand. Sie ist rund 200 Kilometer lang und 500 Meter tief und zählt wegen der in ihren riesigen Kammern verborgenen, bis zu sechs Meter langen Kristallen zu den weltweit schönsten Höhlen.
Die Deer Cave in Borneo bietet tagsüber eine Rückzugsmöglichkeit für drei Millionen Fledermäuse. Ihr Kot ernährt eine unglaubliche Anzahl weiterer Lebewesen, zum Beispiel Millionen von Schaben. Auch thailändische Flossensauger haben sich bestens an ihren extremen Lebensraum angepasst. Sie leben ausschließlich in Höhlenwasserfällen und wurden bisher noch nie gefilmt. Wie der texanische Höhlenmolch haben sie weder Augen noch Pigmente, doch Sensoren in der Haut registrieren die Bewegungen von Beutetieren aufs Genaueste.Wiederholung am 26. Juni 2008 um 12.00 Uhr






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