Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels "dramma per musica". In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars - der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem "Messias", ein neues musikdramatisches Genre.
- Programmschwerpunkt Georg Friedrich Händel
Donnerstag, 23. April 2009
| 06:00 |
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Meine Wiederholung
Händel: FeuerwerksmusikBarockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall... |
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Donnerstag, 23. April 2009 um 06.00 UhrWiederholungen:
Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels "Feuerwerksmusik". ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags. Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der "Feuerwerksmusik" und Georg Friedrich Händel nichts anhaben. |
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Sonntag, 24. April 2011
| 09:55 |
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Meine Wiederholung
Händel: Der MessiasARTE zeigt eine Produktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. |
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Sonntag, 24. April 2011 um 09.55 UhrWiederholungen:
Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter "Der Messias" mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 - eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Produktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Außerdem zeigt ARTE in dieser Woche die Dokumentation "'Barockstar' - Georg Friedrich Händel" am Montag, den 25. April gegen 22.30 Uhr. Sein Oratorium "Der Messias" schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien "Saul" und "Belshazzar" geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk. Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den "Messias" ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik. |
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Donnerstag, 12. Mai 2011
| 05:00 |
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"Barockstar" - Georg Friedrich HändelDer Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. |
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Donnerstag, 12. Mai 2011 um 05.00 UhrWiederholungen:
Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste "Starkomponist", ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht - mit den Sängern im Mittelpunkt - und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels - erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags. Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. "Barockstar" erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet. Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen "Hits" aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie - die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle. |
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Sonntag, 19. April 2009
| 11:00 |
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Gedächtniskonzert HalleARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle. |
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Sonntag, 19. April 2009 um 11.00 UhrWiederholungen:
Zum 250. Todestag des Komponisten Georg Friedrich Händel rekonstruieren führende Barock-Ensembles Europas das Händel-Gedächtniskonzert der Westminster Abbey von 1784. ARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle. Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Marktkirche Halle, der Taufkirche des Komponisten. Das Programm im Überblick: |
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Montag, 21. November 2011
| 06:00 |
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Philippe JarousskyHöhenflug eines Sängers |
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Montag, 21. November 2011 um 06.00 UhrWiederholungen:
Der französische Countertenor Philippe Jaroussky mit der strahlenden Stimme ist das junge Gesicht der Klassik, ein Star mit vielen Fans. Diesmal entführt er sein Publikum in gleich drei barocke Musikwelten: die Händels, die Glucks und in die der Laute. Dabei kommen sowohl die technische Perfektion des talentierten Sängers als auch seine lyrische Intuition voll zur Geltung. Mit seiner unvergleichlichen Stimme ist der 31-jährige Countertenor Philippe Jaroussky der aufsteigende Stern der Barockmusik: 2009 wurde er von den MIDEM Classical Awards zum Sänger des Jahres bestimmt, zweimal - 2004 und 2007 - war er Preisträger der französischen "Victoires de la Musique Classique" und in Deutschland wurde er 2008 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Philippe Jaroussky wurde 1978 in Frankreich geboren. Er studierte zunächst Geige und Klavier an den Musikhochschulen von Versailles und Boulogne, bevor seine Gesangslehrerin Nicole Fallien 1996 seine außerordentliche stimmliche Begabung erkannte und förderte. Sie unterrichtet ihn bis heute. |
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Montag, 4. Mai 2009
| 06:00 |
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Händel-Gedächtniskonzert aus der Marktkirche HalleAm 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel... |
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Montag, 4. Mai 2009 um 06.00 UhrWiederholungen:
Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Taufkirche des Komponisten. Auf dem Programm steht die Rekonstruktion des Händel-Gedenkkonzerts, wie es bereits am 26. Mai 1784 in der Westminster Abbey zu London zu gegeben wurde. Unter der Leitung von Howard Arman musizieren The English Concert, das Händelfestspielorchester Halle, der MDR-Rundfunkchor Leipzig, die Hallenser Madrigalisten, der Händelfestspielchor und der Chor der Oper Halle. Das Programm: |
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