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20/04/09

Hommage an Georg Friedrich Händel

Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Entdecken Sie unsere Playlist mit ausgesuchten Händel-Interpretationen und die Händel-Hommage im ARTE Programm.

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Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts.

Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.

Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels "dramma per musica". In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars - der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.

Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem "Messias", ein neues musikdramatisches Genre.


  • Programmschwerpunkt Georg Friedrich Händel
Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den "Messias" ein Händel-Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels "Feuerwerksmusik". Die Sendungen des Programmschwerpunkts im Überblick:

Donnerstag, 23. April 2009

06:00
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Meine Wiederholung
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Händel: Feuerwerksmusik

Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall...

DETAILS

Donnerstag, 23. April 2009 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Händel: Feuerwerksmusik
(Deutschland, Grossbritannien, 2007, 42mn)
ZDF
Regie: Jonathan Fulford
Autor: Claus Wischmann
Interpret: Ian Bostridge, Kate Royal

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels "Feuerwerksmusik". ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der "Feuerwerksmusik" und Georg Friedrich Händel nichts anhaben.
Bis heute erfreut sich die "Feuerwerksmusik" großer Popularität und stand auch im Mittelpunkt, als sich bei den BBC-Proms 2007 in der Londoner Royal Albert Hall zwei Spitzenensembles zu einem barocken Gipfeltreffen zusammenfanden: Das Freiburger Barockorchester und das Orchestra of the Age of Enlightenment spielten in einer Großbesetzung zusammen, die dem Aufwand bei der Uraufführung im Londoner Green Park fast schon nahe kam.
Für die beiden Orchester war es auch aus anderer Sicht eine Premiere. Zwar sind sie daran gewöhnt, ohne Dirigent zu spielen und sehr genau auf den eigenen Ensembleklang zu hören. Diese Arbeitsweise jedoch auf eine Großformation zu übertragen war auch für die beiden renommierten Orchester eine ganz neue Erfahrung.
Neben der "Feuerwerksmusik" standen Händel-Arien auf dem Programm, gesungen von der Sopranistin Kate Royal und dem Tenor Ian Bostridge. Die Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London wird durch kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit der Ensembles ergänzt, die dokumentieren, wie aus zwei Orchestern für einen Abend lang eins wurde.


Sonntag, 24. April 2011

09:55
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Händel: Der Messias

ARTE zeigt eine Produktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy.

DETAILS

Sonntag, 24. April 2011 um 09.55 Uhr

Wiederholungen:
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Händel: Der Messias
(Österreich, 2009, 155mn)
ARTE / ORF
Regie: Hannes Rossacher
Choeographie: Ramses Sigl
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
Tänzer: Paul Lorenger
Ausstattung: Christian Schmidt
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Inszenierung: Claus Guth
Orchester: Ensemble Matheus

Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter "Der Messias" mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 - eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Produktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Außerdem zeigt ARTE in dieser Woche die Dokumentation "'Barockstar' - Georg Friedrich Händel" am Montag, den 25. April gegen 22.30 Uhr.

Sein Oratorium "Der Messias" schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien "Saul" und "Belshazzar" geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk.
"Der Messias" geht von einer jüdischen Prophezeiung aus, die besagt, dass da ein Messias kommen wird, der das Volk Gottes erlösen und das Reich Gottes errichten wird. In drei Teilen wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am Jüngsten Tag nachgezeichnet. Der erste Teil handelt von Advent und Weihnachten, der zweite von der Passionsgeschichte und im dritten Teil geht es um die Verbreitung und die Festigung der frohen Botschaft. Streng genommen gibt es jedoch keine richtige Handlung, Jesus selbst tritt gar nicht auf, und es wird nur wenig über sein Leben gesagt. Es geht vor allem darum, zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wird.
Die Aufführung wurde im Theater an der Wien aufgezeichnet. Jean-Christophe Spinosi, der französische Violinist und Dirigent, leitet das Ensemble Matheus, dass er 1991 gegründet hat und für dessen Klang er seitdem verantwortlich ist. Das Ensemble Matheus aus der bretonischen Stadt Brest ist musikalisch sehr vielseitig, hat sich aber insbesondere mit dem barocken Repertoire einen Namen gemacht.
Unter den Solisten findet sich der Countertenor und Händel-Spezialisten Bejun Mehta, den die ARTE-Zuschauer bereits in Händels "Belshazzar" bewundern konnten. Mehta ist einer der großen jungen Talente seines Fachs. Er ist der Cousin des Dirigenten Zubin Mehta und ursprünglich dachte Bejun, aus ihm würde ein Bariton werden, bis er seine Vorliebe für hohe Töne entdeckte.

Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den "Messias" ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik.


Donnerstag, 12. Mai 2011

05:00
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Meine Wiederholung
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"Barockstar" - Georg Friedrich Händel

Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt.

DETAILS

Donnerstag, 12. Mai 2011 um 05.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
"Barockstar" - Georg Friedrich Händel
(Deutschland, 2008, 52mn)
MDR
Regie: Ulrich Meyszies

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste "Starkomponist", ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht - mit den Sängern im Mittelpunkt - und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels - erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. "Barockstar" erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
Diese Reise von Deutschland nach Italien und England ist auch eine Zeitreise in die Welt des Barock. An den authentischen biografischen Orten begegnet das Kamerateam Musikern und Händelexperten, die durch sein Leben führen. Der Film zeichnet in großen Zügen die Linie seiner Biografie, in deren Mittelpunkt Händel als Opernkomponist steht, sein Kampf mit der "vielköpfigen Hydra" der opera seria.
Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels "dramma per musica". In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars - der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem "Messias", ein neues musikdramatisches Genre.

Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen "Hits" aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie - die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle.
Die Spezialistin für barocken Gesang, Roberta Invernizzi, interpretiert in der Chiesa Vallerano einen Klassiker aus Händels Repertoire, "Lascia la spina".
Mit der Arie "Furie terribile" aus Händels "Rinaldo", gesungen von der Starsopranistin Simone Kermes, wird die von Spezialeffekten beherrschte Barockoper mittels Color-Box-Technologie und 3D-Animation zum ersten Mal seit der Barockzeit wieder erlebbar.
Sandrine Piau und Magdalena Kozena verkörpern mit ihren Auftritten die Zeit der von Gesangsstars beherrschten Opern der Royal Academy of Music mit Arien aus "Agrippina", "Alcina" im Teatro Malibran Venedig und "Julio Cesare" in Halle.
Der Film schließt mit Aufnahmen des "Messias", interpretiert von The English Concert und dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung Howard Armans sowie der "Feuerwerksmusik", die am Ende wieder die Brücke zu Händels Biografie schlagen. Denn der "Messias" wurde in Händels Taufkirche - der Marktkirche in Halle - aufgenommen, unter jener Orgel, an der Händel seinen ersten Musikunterricht erhielt.
Hervorragende Kenner seines Werkes und seiner Biografie kommentieren als Experten. Unter ihnen Christopher Hogwood, Verfasser der klassischen Händel-Biografie und hervorragender Interpret von Händels Werken, Alan Curtis, Pionier der historischen Aufführungspraxis und Dirigent vieler Erst- und Neuaufnahmen von Händels Opern und der Londoner Wissenschaftler Donald Burrows, Direktor des London Haendel Institute.


Sonntag, 19. April 2009

11:00
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Gedächtniskonzert Halle

ARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle.

DETAILS

Sonntag, 19. April 2009 um 11.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Gedächtniskonzert Halle
(Deutschland, 2009, 120mn)
MDR
Regie: Elisabeth Malzer
Dirigent: Howard Arman
Orchester: Haendel Festspielorchester Halle, The English Concert

16:9 (Breitbildformat)

Zum 250. Todestag des Komponisten Georg Friedrich Händel rekonstruieren führende Barock-Ensembles Europas das Händel-Gedächtniskonzert der Westminster Abbey von 1784. ARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle.

Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Marktkirche Halle, der Taufkirche des Komponisten.
Auf dem Programm steht die Rekonstruktion des Händel-Gedächtniskonzerts, wie es bereits zu seinem 100. Geburtstag am 26. Mai 1784 in der Westminster Abbey zu London aufgeführt worden war. Unter der Leitung von Howard Arman musizieren The English Concert, das Händelfestspielorchester Halle, der MDR-Rundfunkchor Leipzig, die Hallenser Madrigalisten, der Händelfestspielchor und der Chor der Oper Halle.

Das Programm im Überblick:

- "Zadok the Priest" Coronation Anthem for Georg II. HWV 258
- Sinfonia zum Oratorium "Esther" HWV 50a (Zweite Fassung, erster bis dritter Satz)
- "The Ways of Zion do Mourn", Funeral Anthem for Queen Caroline HWV 264, Drei Chöre: "When the Ear", "She Deliver'd the Poor that Cried" und "Their Bodies Are Buried in Peace"
- "Saul" Oratorium HWV 53, Nr. 77 La Marche
- "O Be Joyful in the Lord" aus Jubilate HWV 279 für den Frieden von Utrecht
- "Israel in Egypt" Oratorium HWV 54, Drei Chöre: "The Lord Shall Reign for Ever and Ever", "For the Horse of Pharao" "The Lord Shall Reign for Ever and Ever" und "Sing Ye to the Lord"
- Sinfonia aus dem Oratorium "Saul" HWV 53 Symphonia
- "O Sing Unto the Lord a New Song" Chandos Anthem HWV 249b
- Te Deum for the Victory of Dettingen HWV 283 für Soli, fünfstimmigen Chor und Orchester


Montag, 21. November 2011

06:00
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Philippe Jaroussky

Höhenflug eines Sängers

DETAILS

Montag, 21. November 2011 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Philippe Jaroussky
(Frankreich, 2008, 44mn)
ARTE F
Regie: Christian Leble

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der französische Countertenor Philippe Jaroussky mit der strahlenden Stimme ist das junge Gesicht der Klassik, ein Star mit vielen Fans. Diesmal entführt er sein Publikum in gleich drei barocke Musikwelten: die Händels, die Glucks und in die der Laute. Dabei kommen sowohl die technische Perfektion des talentierten Sängers als auch seine lyrische Intuition voll zur Geltung.

Mit seiner unvergleichlichen Stimme ist der 31-jährige Countertenor Philippe Jaroussky der aufsteigende Stern der Barockmusik: 2009 wurde er von den MIDEM Classical Awards zum Sänger des Jahres bestimmt, zweimal - 2004 und 2007 - war er Preisträger der französischen "Victoires de la Musique Classique" und in Deutschland wurde er 2008 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.
Die Dokumentation stellt den Ausnahmekünstler mit einem Programm vor, das alle Facetten seines technischen Könnens, seiner Fantasie und Erfindungsgabe verdeutlicht. Händel war es einst, der den Kastraten von Venedig und Neapel mit seinen virtuosen, stimmlich äußerst gewagten Kompositionen Glanz verlieh. Die bedeutendsten interpretiert Jaroussky, teilweise im Duett mit der jungen katalanischen Sängerin Nuria Real, in einem Konzert mit seinem Streicherensemble Artaserse.
Der zweite Programmteil wurde in einem ehemaligen Kloster in der Picardie aufgenommen, wo Philippe Jaroussky, von der Laute begleitet, Arien italienischer Komponisten des 17. Jahrhunderts interpretiert. Sie bringen das subtile Timbre und poetische Gespür des Künstlers voll zur Geltung.

Philippe Jaroussky wurde 1978 in Frankreich geboren. Er studierte zunächst Geige und Klavier an den Musikhochschulen von Versailles und Boulogne, bevor seine Gesangslehrerin Nicole Fallien 1996 seine außerordentliche stimmliche Begabung erkannte und förderte. Sie unterrichtet ihn bis heute.
Jaroussky führte in Paris seine Studien der Alten Musik fort und hat seither eine steile Karriere hingelegt: Er sang bei den Festivals von Royaumont und Ambronay, in der Berliner Staatsoper und arbeitet regelmäßig mit diversen Ensembles zusammen, darunter ist auch sein "eigenes": Artaserse. Sein Erfolg ist auch in Deutschland bemerkenswert, wo man ihn im letzten Jahr mit dem Echo Klassik ehrte.


Montag, 4. Mai 2009

06:00
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Händel-Gedächtniskonzert aus der Marktkirche Halle

Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel...

DETAILS

Montag, 4. Mai 2009 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Händel-Gedächtniskonzert aus der Marktkirche Halle
(Deutschland, 2009, 43mn)
MDR
Fernsehregie: Elisabeth Malzer

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Taufkirche des Komponisten. Auf dem Programm steht die Rekonstruktion des Händel-Gedenkkonzerts, wie es bereits am 26. Mai 1784 in der Westminster Abbey zu London zu gegeben wurde. Unter der Leitung von Howard Arman musizieren The English Concert, das Händelfestspielorchester Halle, der MDR-Rundfunkchor Leipzig, die Hallenser Madrigalisten, der Händelfestspielchor und der Chor der Oper Halle.

Das Programm:

- "Zadok the Priest" Coronation Anthem for Georg II. HWV 258
- Sinfonia zum Oratorium "Esther" HWV 50a (Zweite Fassung, erster bis dritter Satz)
- "The Ways of Zion do Mourn", Funeral Anthem for Queen Caroline HWV 264, Drei Chöre: "When the Ear", "She Deliver'd the Poor that Cried" und "Their Bodies Are Buried in Peace"
- "Saul" Oratorium HWV 53, Nr. 77 La Marche - "O Be Joyful in the Lord" aus Jubilate HWV 279 für den Frieden von Utrecht
- "Israel in Egypt" Oratorium HWV 54, Drei Chöre: "The Lord Shall Reign for Ever and Ever", "For the Horse of Pharao" "The Lord Shall Reign for Ever and Ever" und "Sing Ye to the Lord"
- Sinfonia aus dem Oratorium "Saul" HWV 53 Symphonia
- "O Sing Unto the Lord a New Song" Chandos Anthem HWV 249b
- Te Deum for the Victory of Dettingen HWV 283 für Soli, fünfstimmigen Chor und Orcheste


Erstellt: 20-03-09
Letzte Änderung: 20-04-09


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