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US-Wahlen 2008

Programmschwerpunkt. Entdecken Sie unsere New York Chroniken. Big Apple einmal anders. Und: Wie gut kennen Sie wirklich das US-amerikanische Wahlsystem?

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US-Wahlen 2008

Programmschwerpunkt. Entdecken Sie unsere New York Chroniken. Big Apple einmal anders. Und: Wie gut kennen Sie wirklich das US-amerikanische Wahlsystem?

US-Wahlen 2008

Dienstag, 21. Oktober 2008, 21.00 Uhr - 20/10/08

Ich bin ein junger Amerikaner

Thema


Der Themenabend richtet sein Augenmerk auf die heute 20-jährigen US-Bürger, die die Zukunft des Landes mit dem neuen Präsidenten gestalten werden. Welche Vorstellungen hegen sie von Politik und Kultur, und für welche Werte treten sie ein? ARTE zeigt diesen Themenabend innerhalb des Programmschwerpunkts "USA 2008".

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Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in den USA, die am 4. November stattfinden werden, lässt der Themenabend das junge Amerika zu Wort kommen.
Traum von Öffnung und Dialog: Interview mit Regisseur Julien Leconte
Es äußern sich die heute 20-Jährigen, die das Land nach den Jahren der Regierung Bush in Zukunft gestalten werden. Unverblümt erzählen sie, was sie über Politik und Kultur denken, wie sie die Welt sehen und welche Träume sie hegen. Ohne ihnen mit Vorurteilen zu begegnen und ohne sie durch die europäische Brille zu betrachten, schildert der Themenabend, auf welche Weise die jungen Amerikaner Politik machen, wie sie sich als verantwortungsvolle Bürger verhalten und welche Werte sie vertreten. Er zeigt die großen Debatten im heutigen Amerika aus der Sicht der jungen US-Bürger mit ihren Gewissheiten und Zweifeln, ihren Vorlieben und Abneigungen und stellt die Frage "Amerikaner sein" - was bedeutet das für die 20-Jährigen?

Donnerstag, 30. Oktober 2008

09:55
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

American Paradox

Wovon träumen junge Amerikaner - welcher politischen Couleur auch immer - kurz vor der Präsidentschaftswahl?

DETAILS

Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 09.55 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
American Paradox
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Franck Guerin, Julien leconte

16:9 (Breitbildformat)

Wovon träumen junge Amerikaner - welcher politischen Couleur auch immer - kurz vor der Präsidentschaftswahl? Was wünschen sie sich für ihr Land und was für die Welt nach George W. Bush? Dazu werden Studenten der Universität von Berkeley, Kalifornien, befragt. "American Paradox" beweist die ungeheure Vitalität der US-amerikanischen Demokratie.

Entlang der Hauptallee des Campus der Universität von Berkeley, dem legendären Ort, von dem in den 60er Jahren das Free Speech Movement ausging, bauen seit Jahresbeginn täglich zwischen 10.00 und 15.00 Uhr die Vertreter aller politischen Gruppierungen ihre Stände auf, verteilen Flugblätter und diskutieren. Im Zentrum steht die im November anstehende Präsidentschaftswahl. Vor allem beim Thema Irak-Krieg geht es hoch her.
Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, studieren Mathematik, Literatur oder Maschinenbau, sind Obama- oder McCain-Anhänger, bekennende Homosexuelle oder Abtreibungsgegner und alle vertreten ihre Sache mit größtem Engagement. Dabei darf jeder seine Meinung äußern. Romy, ein praktizierender Muslim, bekennt: "Ich fühle mich frei, als Moslem in den USA zu leben, und ganz besonders an dieser Universität, ich fühle mich frei, auch in der Öffentlichkeit zu beten und muslimisch gekleidet zu sein." Die junge Afro-Amerikanerin Roxanne sagt: "Noch einmal ein republikanischer Präsident? Das kann ich mir nicht vorstellen! Wenn doch, dann überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht auswandere." Und begeistert fährt sie fort: "Stellen Sie sich mal vor: Dieses Amerika, das so tut, als gäbe es die Schwarzen nicht, das denkt, wir seien zu nichts nutze, würde von einem Schwarzen regiert! Das ist doch wahnsinnig aufregend!"
Auch der eingefleischte Republikaner Ross steht zu seinen Idolen: "Ich liebe George Bush, ich habe ihn von Anfang an verehrt und gehöre zu den wenigen, die ihn noch immer verehren. Er ist eine absolut integre Persönlichkeit, wie McCain steht er zu seinen Grundsätzen."
Welchen Traum hegen diese jungen Menschen für ihr Land? Was glauben sie, deren Jugend vom 11. September und von den Kriegen in Afghanistan und im Irak geprägt wurde, verändern zu können? Vielleicht gibt Joe eine schlüssige Antwort: Seit der ehemalige Marinesoldat aus dem Irak zurückgekehrt ist, will er Journalist werden: "Ich habe den Eindruck, Bush handelt eher aus persönlichen und finanziellen Motiven, dient aber nicht den Interessen des Landes. Ich will die Leute aufklären, ich will ihnen zu einem besseren Verständnis der Lage verhelfen, darum will ich als Journalist arbeiten."

Nuancenreich, differenziert und jenseits aller Klischees stellt die Dokumentation eine amerikanische Jugend vor, die viel widersprüchlicher und komplexer ist, als gemeinhin angenommen wird.



Donnerstag, 30. Oktober 2008

10:40
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Meine Wiederholung
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Generation Irak

Über 80.000 junge Amerikaner unter 20 Jahren haben sich bis Ende März 2008 zum Dienst in der US-Armee gemeldet.

DETAILS

Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 10.40 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Generation Irak
(Frankreich, 2008, 45mn)
ARTE F
Regie: Barbara Necek

16:9 (Breitbildformat)

Über 80.000 junge Amerikaner unter 20 Jahren haben sich bis Ende März 2008 - mit Genehmigung ihrer Eltern - zum Dienst in der US-Armee gemeldet. Die jungen Menschen wissen, dass sie tatsächlich in den Krieg geschickt werden können. Das Filmteam um Regisseurin Barbara Necek hat einige von ihnen in einem Trainingslager besucht, wo sie den Krieg im Irak in Kulissen simulieren, die dem Nahen Osten nachempfunden sind.

Tony Scotts Actionfilm "Top Gun" zeigt heldenhafte Soldaten, die bereit sind, fürs Vaterland ihr Leben zu lassen, und Vater, Mutter und Familie zurücklassen, um ihr Land zu verteidigen. Doch das ist Fiktion. Wer will heute, wo immer mehr alliierte Soldaten im Irak fallen, wirklich für Amerika in den Krieg ziehen? Laut Auskunft der US-Streitkräfte hatten sich bis zum 31. März 2008 81.000 junge Menschen unter 20 Jahren mit Genehmigung der Eltern zum Militärdienst gemeldet. Dabei wissen die zukünftigen Soldaten, dass sie mit einem Kriegseinsatz tatsächlich rechnen müssen. Was erwarten die jungen Menschen von der Armee? Auf welchen Krieg bereiten sie sich vor? Wie werden sie ausgebildet? Ist ihre Entscheidung von Patriotismus bestimmt oder sind vielmehr finanzielle und berufliche Überlegungen ausschlaggebend? Und was halten sie von Europa?
Ryan, Todd, Paul und Felicia, vier Soldaten der US-Streitkräfte zwischen 19 und 27 Jahren, versuchen, diese Fragen zu beantworten. Das Filmteam begleitet sie während eines Sonderübungslagers in Fort Irwin in Kalifornien, unmittelbar vor ihrem Irak-Einsatz. Auf einem über 3.000 Quadratkilometer großen Gelände hat die US-Armee hier den Nahen Osten in Miniatur rekonstruiert. In neun nachgebauten Dörfern versuchen 250 Schauspieler ein möglichst realistisches Szenario mit irakischer Bevölkerung, Armee und Aufständischen zu entwerfen. Ziel der Übung ist, den Kampf gegen den Terrorismus zu simulieren und Strategien zu entwickeln, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. Trotz des äußerst anstrengenden Trainings finden die mutigen und engagierten jungen Leute immer wieder Zeit, mit dem Filmteam über ihre Hoffnungen, Zweifel und Erwartungen zu sprechen.

Mehr Infos unter: www.arte.tv/uswahlen



Donnerstag, 30. Oktober 2008

11:25
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Gesprächsrunde

DETAILS

Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 11.25 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Gesprächsrunde
(Frankreich, 2007, 30mn)
ARTE F

16:9 (Breitbildformat)

Die Gäste:

Nicole Bacharan: Politologe

Raphaël Kahane: Wirtschaftsjournalist

Henning Ellermann: Politologe


Erstellt: 29-08-08
Letzte Änderung: 20-10-08