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Die Manns - ein Jahrhundertroman - 31/01/05

Inhalt

1923
Ein ausgelassenes Maskenfest in der Villa der Familie Thomas Mann in München. Man feiert mit Freunden und Bekannten. Vor allem die sechs Kinder, Erika, Klaus, Golo, Monika, Michael und Elisabeth, genießen den Mummenschanz. Thomas Mann erscheint als Zauberer verkleidet, und Elisabeth, die jüngste Tochter, gerade mal fünf Jahre alt, verguckt sich in den 20-jährigen Tänzer Fritz. Wie berauscht hängt sie sich an seine Rockschöße...

1999
Elisabeth betritt ihr ehemaliges Elternhaus, aus dem die Familie 1933 vertrieben wurde und von dem heute nur noch ein leerstehendes Erdgeschoss übrig geblieben ist. Sie öffnet eine Tür in die Vergangenheit, ihre Kindheit. Sie erinnert sich an jenes Maskenfest, auf dem sie sich so unsterblich verliebte - und sie liest den Abschnitt aus der Erzählung "Unordnung und frühes Leid", in der der "Zauberer" Thomas Mann, ihr Vater, "Medis" kindlichen Liebeskummer aufgeschrieben hat.

Knapp 80 Jahre liegen zwischen diesen beiden Augenblicken. Sie stecken Zeit und Raum ab für die Verfilmung einer wechsel- und leidvollen Familiengeschichte, einen Jahrhundertroman: das Leben der wohl berühmtesten deutschen Schriftstellerfamilie, der Manns. In einem Kaleidoskop aus befragten Zeitzeugen, Erinnerungen und spielerischer Ausgestaltung erzählen drei Fernsehfilme diese Geschichte.

Erstellt: 31-01-05
Letzte Änderung: 31-01-05