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ARTE Journal

ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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ARTE Journal - 06/01/12

Interview mit Nazan Gökdemir

Die neue ARTE Journal-Moderatorin Nazan Gökdemir über spannende Moderationen, multikulturelle Nachrichten, und die Erfüllung eines Traums.

Frage ARTE Journal: Was hat sie motiviert das ARTE Journal moderieren zu wollen?

Nazan Gökdemir: Das ARTE Journal hebt sich von anderen Nachrichtensendungen ab. Die Themen sind hintergründiger, viele sind selbstgesetzt. Interessant finde ich außerdem den deutsch-französischen Blick auf die Weltpolitik. Es gibt durchaus unterschiedliche Herangehensweisen im Vergleich zu anderen Nachrichtensendungen – von der Wahl bis hin zur Aufbereitung eines Themas. Ich würde sagen, das ARTE Journal bietet einen multikulturellen Blick auf die Themen des Tages.

AJ: Wo möchten sie Zeichen setzen?

NG: Bisher habe ich vor allem als Reporterin und Autorin gearbeitet, ich war viel auf Dreh, habe Geschichten erzählt. Vor der Kamera habe ich ab und an auch gestanden, zumeist für On-Reportagen ; doch die Moderation eines Nachrichtenmagazins ist für mich eine neue, spannende Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle. Ich sehe das als eine neue berufliche und persönliche Herausforderung, vor allem die Arbeit in einem zweisprachigen Team. Meine Hauptaufgabe ist es, spannende Moderationen zu schreiben, die beim Zuschauer Interesse für das Thema des Beitrags wecken und neugierig machen. Einen eigenen Blick entwickeln, eigene Akzente setzen, darum geht es. Den Zuschauer auf seiner Couch zu Hause abzuholen, das ist mein Ziel.

AJ: Wie ist ihre Beziehung zu Frankreich?

NG: Meine Eltern kommen aus der Türkei, geboren und aufgewachsen bin ich in Hannover. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr in Paris verbracht - meine Leidenschaft für das Land, die Sprache, seine Kultur und vieles mehr hat sich in dieser Zeit immer stärker ausgeprägt. So habe ich mich ganz bewusst für das bilinguale Studium der Europäischen Medienkultur in Weimar und Lyon entschieden. Ich wollte unbedingt auch in Frankreich studieren, um tiefer in das Land eintauchen zu können. Meine neue Aufgabe bei ARTE vereint viele positive Aspekte, die für mich in den vergangenen Jahren wichtig waren. Arbeiten und Leben in Frankreich – ein Traum!

Erstellt: 05-01-12
Letzte Änderung: 06-01-12