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Geschichte der CIA

Rekonstruieren Sie einige Ereignisse in der Welt, deren Ablauf die CIA und die amerikanische Regierung massgeblich beeinflusst haben...

Geschichte der CIA

28/10/03

Iran 1979

Iran – 1979

Jimmy Carter
übernimmt 1977 das Präsidentenamt mit der festen Absicht, einen Schlussstrich unter die schwarzen Jahre der CIA zu ziehen und deren geheimen Operationen und krummen Geschäften ein Ende zu setzen.

Carter beruft Admiral Stansfield Turner an die Spitze der Behörde. Beide haben zusammen an der Militärakademie der Marine studiert. Turner ist in CIA-Kreisen ein verhasster Mann. Ein Jahr zuvor hat er vor dem Kongress über die Machenschaften des Geheimdienstes in den sechziger Jahren ausgesagt.

Mit seiner Iran-Politik erleidet Präsident Carter seine erste und gleichzeitig schmerzlichste Niederlage. Mitte August 1978 hatte ihm die CIA völlig falsche Informationen über die Lage im Iran vorgelegt, in denen behauptet wurde, das Land stünde keineswegs vor einer Revolution, es gäbe nicht einmal Anzeichen für vorrevolutionäre Tendenzen.

In seinem französischen Exil in Neauphles le Château trifft unterdessen Ayatollah Chomeini bereits seit Monaten Vorbereitungen für die islamische Revolution; er kündigt an, das Feudalregime des 25 Jahre zuvor von der CIA auf den Thron gehobenen Shahs von Persien stürzen zu wollen.

Der frühere CIA-Chef Richard Helms ist zu dieser Zeit US-Botschafter in Teheran. Seit seiner Mitwirkung an dem Staatsstreich, der 1953 zum Sturz Mossadeghs geführt hatte, gehört er zum engen Freundeskreis des Shahs, dessen Geheimpolizei er ausgebildet und organisiert hat.

1979 kehrt Ayatollah Chomeini in den Iran zurück. Der Shah, den die USA mittlerweile fallen gelassen haben, stirbt ein Jahr später im Exil an einer Krebserkrankung.

Erstellt: 22-04-04
Letzte Änderung: 28-10-03