In knapp 20 Jahren hat sich das iranische Kino auf allen internationalen Festivals durchgesetzt. Es hat originelle Filme mit spezifischen Bezügen und Stilmitteln hervorgebracht. Auf diesen Exportartikel ist das Land, in dem jährlich 60 bis 70 Filme gedreht werden, besonders stolz. Der eigentliche Aufschwung des iranischen Films begann nach der islamischen Revolution, also nach der Machtergreifung der Mullahs, mit ihren strengen Moralvorstellungen. Wie erklärt sich dieser Widerspruch? Warum konnte sich das iranische Kino trotz der politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Revolution, Krieg gegen den Irak, amerikanisches Embargo - so schnell und erfolgreich entwickeln? Welches sind seine Grundlagen und Merkmale? Wie reagieren Regierung und Zensur darauf? Was vermitteln die Filme über den Iran? Der Themenabend bietet einen breiten Überblick über die Geschichte des iranischen Kinos als Spiegel der Gesellschaft des Landes.
Made in Iranum 22.10 Uhr
Dokumentarfilm, Frankreich 2006, Erstausstrahlung
Regie: Nader T. Homayoun
Crimson Gold - Blutrotes Goldum 23.55 Uhr
Spielfilm, Iran 2003, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Jafar Panahi






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