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01/10/02

Jam-O-Drum : Circle Maze - Tina Blaine

Jam-O-Drum : Circle Maze - Tina Blaine
Ars Electronica - September 2002 Linz
Das Video sehen: Modem / Kabel

Aus dem Untergeschoss des Ars Electronica Center dringen E-Percussion-Rhythmen. Bei näherem Hinsehen entdeckt man vier Personen, die an einem farbigen Pult sitzen und den Spielausgang diskutieren. Das ist "Jam-O-Drum: CircleMaze", eine der Installationen, die auf der letzten Ausstellung des Ars Electronica Centers gezeigt wurden.

"Jam-O-Drum" ist Spieltisch und Instrument zugleich und dient als Interface für das Programm "CircleMaze". In der Mitte eine runde Scheibe, um die vier tellerförmige Eingabegeräte angeordnet sind. Der Farbe jedes Eingabetellers entspricht ein gleichfarbiger Ring auf dem Spieltisch. Mit den Eingabegeräten werden die Farbringe gesteuert, um eine oder mehrere Kugeln in die Scheibenmitte zu befördern. Es gibt unterschiedlich komplexe Spielniveaus, und die Spieler merken sehr schnell, dass sie kooperieren müssen, wenn sie gewinnen wollen.

Tina Blaine hat dieses spielerische Instrument in Zusammenarbeit mit Clifton Forlines und den Studenten des Entertainment Technology Center der Carnegie-Mellon-Universität entwickelt. Für Tina Blaine ist das Spiel "ein Bild für unser Leben: Nur gemeinsam können wir etwas ausrichten." Bei Jam-O-Drum sollen nach west-afrikanischer Musiktradition Nicht-Musiker zu spontanem Musizieren mit anderen Personen animiert und intuitiv-interaktive Mach-Mit-Räume im öffentlichen Raum geschaffen werden.

Die Entwicklung dieses Projekts hat mehrere Jahre in Anspruch genommen. Zunächst arbeitete Tina Blaine mit einer Musikgruppe. Dann bereiste sie zwei Jahre lang Afrika und Asien, um ihre Kenntnisse in Musik und Tanz vor Ort zu vertiefen und diese anschließend als "musical interactivist" bei der ehemaligen Forschungsstätte Interval Research und nun an der Carnegie-Mellon-Universität einzusetzen.

Erstellt: 22-04-04
Letzte Änderung: 01-10-02


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