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Künstler Hautnah

Paris, Lissabon, Athen, Berlin, New York, Bombay – „Künstler hautnah“ bietet einen breiten Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen, um bei jedem die Neugier und das Interesse für Gegenwartskunst zu wecken.

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Künstler Hautnah

Paris, Lissabon, Athen, Berlin, New York, Bombay – „Künstler hautnah“ bietet einen breiten Überblick über das zeitgenössische Kunstschaffen, um bei jedem die (...)

Künstler Hautnah

Ein Film von Antoine Parouty - 20/06/10

Jan Voss - Maler

Jan Voss wurde 1936 in Hamburg geboren. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München zog der Maler 1960 nach Paris, wo er heute noch lebt. Sein Werk ist vor allen Dingen von Comics beeinflusst. Es lebt von der Kreation chaotischer und spielerischer Räume, die ihre Struktur aus der Zerstückelung von Formen schöpfen. Voss' Leinwände werden zu Entdeckungsreisen, die beim ersten Blick wie unkontrollierbare Feuerwerke aus Figuren und Farben wirken. Beim genaueren Hinsehen ergeben sie dann eine neuartige visuelle Kohärenz.

  • Am Sonntag, 20. Juni 2010 um 13.00 Uhr




Ein Auszug aus dem Film




Der Film


Jan Voss spielt in seiner poetischen Malerei mit den Symbolen und Gestalten seiner Vorstellungswelt, ohne dabei einer bestimmten Theorie zu folgen. Sein durchgehendes Thema ist das geordnete, sich aber in ständiger Dynamik befindliche Chaos einer vielgliedrigen Situation. Seine erste Einzelausstellung war 1963 zu sehen. In den 60er Jahren stellte Voss seine Arbeiten oft im Kontext der künstlerischen Bewegung "Figuration Narrative" aus. In den 80ern jedoch entfernte er sich immer stärker von dieser Kunstrichtung, um seinen eigenen Stil zu finden.

Auch in den letzten Jahren hat Jan Voss seine Kunst immer wieder neu erfunden. Er erschließt dabei eine zusätzliche Dimension und macht den Raum zum zentralen Thema seiner Arbeit. Er experimentiert mit neuen Materialien und stellt beispielsweise Collagen aus Leinwandresten und zerrissenem Papier her. Darüber hinaus erschafft er kleinformatige Skulpturen wie Totems und Assemblagen kubischer Formen.

Antoine Paroutys Film begleitet den Künstler von seinem Atelier in einem Pariser Vorort zum Kunstmuseum „Hôtel des Arts” in Toulon, wo eine Retrospektive seiner Werke gezeigt wird. Vor der Kamera erzählt der Künstler offen von seiner Leidenschaft für Malerei, Bildhauerei und Grafik. Er berichtet von seinen ersten Jahren in Paris und erzählt von seinem inneren Verlangen, Kunstwerke zu erschaffen. Mitunter begutachtet er sein Werk mit auch durchaus kritischem Blick.


  • Sie kommen zu Wort:
    • Der Kurator Gilles Altieri
    • Die Kunstkritikerin Anne Tronche
    • Der Philosoph Yves Michaud






Künstler hautnah
Sonntag 27. Juni 2010 um 07.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2009, 26mn)
ARTE F

Erstellt: 23-06-10
Letzte Änderung: 23-06-10


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