
- Am Sonntag, 20. Juni 2010 um 13.00 Uhr

Ein Auszug aus dem Film
Der Film
Jan Voss spielt in seiner poetischen Malerei mit den Symbolen und Gestalten seiner Vorstellungswelt, ohne dabei einer bestimmten Theorie zu folgen. Sein durchgehendes Thema ist das geordnete, sich aber in ständiger Dynamik befindliche Chaos einer vielgliedrigen Situation. Seine erste Einzelausstellung war 1963 zu sehen. In den 60er Jahren stellte Voss seine Arbeiten oft im Kontext der künstlerischen Bewegung "Figuration Narrative" aus. In den 80ern jedoch entfernte er sich immer stärker von dieser Kunstrichtung, um seinen eigenen Stil zu finden.
Auch in den letzten Jahren hat Jan Voss seine Kunst immer wieder neu erfunden. Er erschließt dabei eine zusätzliche Dimension und macht den Raum zum zentralen Thema seiner Arbeit. Er experimentiert mit neuen Materialien und stellt beispielsweise Collagen aus Leinwandresten und zerrissenem Papier her. Darüber hinaus erschafft er kleinformatige Skulpturen wie Totems und Assemblagen kubischer Formen.
Antoine Paroutys Film begleitet den Künstler von seinem Atelier in einem Pariser Vorort zum Kunstmuseum „Hôtel des Arts” in Toulon, wo eine Retrospektive seiner Werke gezeigt wird. Vor der Kamera erzählt der Künstler offen von seiner Leidenschaft für Malerei, Bildhauerei und Grafik. Er berichtet von seinen ersten Jahren in Paris und erzählt von seinem inneren Verlangen, Kunstwerke zu erschaffen. Mitunter begutachtet er sein Werk mit auch durchaus kritischem Blick.
- Sie kommen zu Wort:
• Der Kurator Gilles Altieri
• Die Kunstkritikerin Anne Tronche
• Der Philosoph Yves Michaud







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