
Konzerte für Cello
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Matthias Georg Monn
Cellokonzert in g-moll
Jean-Guihen Queyras (Cello), Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans (musikalische Leitung)
Label: Harmonia Mundi

Die zwei Konzerte von Haydn zählen zu den vollendetsten der Wiener Klassik vom Ende des 18. Jahrhunderts und üben auf Cellisten einen besondern Reiz aus. Mit ihren zauberhaften Themen und ihrer betörenden Lyrik bieten sie viel Spielraum, den jeder auf seine Art umsetzt. So versucht Jean-Guihen Queyras vor allem, eine Art Osmose mit den Musikern des Orchesters einzugehen. Sehr schön hört man das im Finale des Konzerts in C-Dur VIIb:1, wo das ebenso harmonische wie kraftvolle Spiel vom hohen Können der Interpreten zeugt.
Die gemeinsame Aufmerksamkeit erlaubt es, den Raum zu öffnen: Bald handelt es sich nicht mehr um eine brillantes Solo, sondern um ein großes Theater, in dem jedes Detail zum Aufbau einer Art Drama beiträgt.
Bei Haydn beweist Jean-Guihen Queyras große Fantasie. Sein Spiel wirkt bei aller Freiheit und Leichtigkeit nie wie ein Kraftakt: mal heiter, mal melancholisch macht er die beiden Werke mit zu seinen glänzendsten Interpretationen. Das beeindruckende und nicht weniger gelungene Cellokonzert in g-moll von Matthias Georg Monn reiht die CD endgültig in die unverzichtbaren Platten ein.
Mathias Heizmann







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