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Europa eine Seele geben

Der kulturelle Sektor bietet Ideen, Ressourcen und Erfindungen, die dazu beitragen, Europa aus der wirtschaftlichen Flaute und politischen Stagnation zu helfen.

Europa eine Seele geben

26/01/07

Junge Menschen in Europa

EUSTORY & Connecting Cultures (Felix Meritis Stiftung)


Eines der grundlegenden Ziele der Initiative „Europa eine Seele geben“ war von Anfang an, junge Menschen aus ganz Europa in ihre Arbeit einzubeziehen. Als erster Schritt hat sie mit „People Network” der Felix-Meritis-Stiftung (Amsterdam) eine Gruppe junger europäischer Entscheidungsträger eingeladen, sich aktiv an der ersten Berliner Konferenz 2004 zu beteiligen.

Zur zweiten Berliner Konferenz 2006 haben People Network, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Heinz-Schwarzkopf-Stiftung und andere Organisationen wiederum fünfzig junge Entscheidungsträger aus Europa eingeladen. Im Sinne eines „Europas der Europäer“ werden sie aktiv an der Konferenz teilnehmen und ihre Position einbringen, wie die Kultur den europäischen Einigungsprozess in ihren Ländern befördern könnte.

EUSTORY – Eine europäische Zukunftswerkstatt

Seit September 2006 ist EUSTORY ein Partner von „Europa eine Seele geben“. Beide Initiativen verfolgen ein gemeinsames Ziel: das europäische Bewusstsein von unten her zu stärken. Beide unterstützen die Entwicklung von Menschen zu verantwortungsbewussten europäischen Bürgern. Sowohl EUSTORY als auch „Europa eine Seele geben“ wollen insbesondere jungen Europäern eine Plattform für einen Austausch über ihre Ideen und Visionen vom Europa der Zukunft bieten.

EUSTORY ist ein internationales Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen, die historische Forschungswettbewerbe für Jugendliche ausrichten. Das Netzwerk wurde im Jahre 2001 auf Initiative der Körber-Stiftung gegründet, die an ihrem Standort in Hamburg auch die Geschäftsführung von EUSTORY übernommen hat. Derzeit gehören dem Netzwerk Mitgliedsorganisationen aus 18 europäischen Ländern an. Es ist das Ziel von EUSTORY, europäische Geschichte von unten zu betrachten und eine Vielzahl von Erfahrungen zu erkennen und zu akzeptieren. Gegen den Missbrauch von Geschichte als ideologische Waffe setzt EUSTORY die Vision von Geschichte als Werkstatt interkultureller Verständigung. Mit zahlreichen Aktivitäten bietet das Netzwerk Raum für Begegnungen und unterstützt einen grenzübergreifenden Dialog über europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Felix Meritis Stiftung „Connecting Cultures“ -
Europäisches Zentrum der Künste und Wissenschaften: Ein öffentlicher Raum für Europa

Die Felix Meritis Stiftung entwickelte sich aus dem Wunsch heraus, einen (inter)nationalen Treffpunkt für Künstler, Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche Personen unter dem Motto „Connecting Cultures“ zu etablieren. Durch das Aufnehmen eines Dialogs mit dem Publikum unterstreicht das Zentrum die Notwendigkeit der Entwicklung eines öffentlichen europäischen Raumes, der die Rolle der Zivilgesellschaft stärker betonen und die kulturelle Dimension in Prozessen politischer Gestaltung, wie es der Helsinki-Prozess seit 1975 fordert, unterstreichen soll.

Angesichts der vernachlässigten Rolle, die Kultur in der ökonomischen Entwicklung Europas spielt, sieht sich die Felix Meritis Stiftung nicht nur als selbstverständlicher Partner des Berliner Prozesses und der Initiative „Europa eine Seele geben“, sondern auch als ihr überzeugter Fürsprecher. Das konzeptuelle Verständnis Felix Meritis’ liegt in der Überzeugung verankert, dass die Einbeziehung der Bürger in den europäischen Einigungsprozess nicht nur notwendig, sondern sogar essentiell ist, da dieser Prozess zuallererst als ein kultureller verstanden werden muss.

Um Integration, Kommunikation und Interaktion zwischen den Bürgern Europas voranzubringen, hat die Felix Meritis Stiftung Projekte wie die „Amsterdam-Maastricht Summer University“, „Gulliver Connect“, „Dare2Connect“ und „The People Network“ realisiert. Durch die Schaffung einer öffentlichen Plattform für Diskussionen und Ideenaustausch zwischen Wissenschaftlern, Künstlern und Individuen in und außerhalb von Europa arbeitet Felix Meritis nicht nur interkulturell, sondern auch transgenerational mit einem Schwerpunkt auf zukünftigen Entscheidungsträgern. Mit Hilfe des „People Network“ zum Beispiel wurde eine Gruppe junger Entscheidungsträger von Morgen sorgfältig ausgewählt und eingeladen, um sich in die Berliner Konferenz produktiv einzubringen.

Erstellt: 17-11-06
Letzte Änderung: 26-01-07


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