Eine Sendung von Jean-Christophe Victor
Ist der Frieden im Kosovo/Kosova von Dauer?
von Sami Ukelli
Trauner Verlag, Linz - 2008
Dieses Buch befasst sich mit den Entwicklungen und Herausforderungen der kosovarischen Gesellschaft in der Postkonfliktphase seit der Errichtung des UN-Protektorats während der internationalen Präsenz der letzten sieben Jahre. Von den vielen Faktoren die hier zusammenwirken liegt ein besonderer Fokus auf den Aspekten Politik und Wirtschaft. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Untersuchungen versucht der Autor die Frage zu beantworten, ob eine Herausbildung von innergesellschaftlichen Strukturen, die die Bedingungen für einen dauerhaften Frieden darstellen, erkennbar ist.
Vor dem Hintergrund des Dilemmas zwischen einer politischen Stabilität und einer funktionierenden Marktwirtschaft werden das Mandat und die Ziele der UN-Mission sowie die Zusammensetzung der internationalen AkteurInnen dargestellt. In einem Spannungsfeld zwischen den lokalen, regionalen und internationalen Interessen werden die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der kosovarischen Nachkriegsgesellschaft chronologisch analysiert. Das Buch untersucht auch, wie die internationale Gemeinschaft und die kosovarische Gesellschaft diese Herausforderungen vor dem Hintergrund der Statusverhandlungen meistern könnten. (Quelle: trauner.at)
Experiment Kosovo
Die Rückkehr des Kolonialismus
von Hannes Hofbauer
Promedia, Wien - Oktober 2008
Am 17. Februar 2008 hat das Parlament in Prishtine die Unabhängigkeit des Kosovo ausgerufen. Der 47. Staat in Europa spaltet damit nicht nur Serbien, sondern auch die internationale Gemeinschaft. Die Gegner der Sezession berufen sich auf das Völkerrecht, die KSZE-Akte von Helsinki und die UN-Resolution 1244 aus dem Jahr 1999, die eine territoriale Integrität Jugoslawiens garantiert hatte. Die Befürworter der Unabhängigkeit argumentieren mit von Serbien verletzten Menschenrechten gegen die kosovarische Mehrheitsbevölkerung vor dem NATO-Angriff und dem Recht des Stärkeren danach. Als Präzedenzfall einer einseitig deklarierten Grenzverschiebung setzt die Entwicklung im Kosovo einen völkerrechtlichen und politischen Schlussstrich unter die europäische Nachkriegsentwicklung. (Quelle: mediashop.at)
Die rot-grünen Jahre
Deutsche Außenpolitik - vom Kosovo bis zum 11. September
von Joschka Fischer
Kiepenheuer & Witsch - 2007
(…) Die sieben Jahre der rot-grünen Regierungszeit von 1998 bis 2005 sind schneller als erwartet zum Gegenstand zeitgeschichtlicher Erinnerung und Bewertung geworden. Joschka Fischer hat als Außenminister und Vizekanzler die Politik der Regierungskoalition entscheidend geprägt und getragen. In seinem großen autobiographischen Buch stellt Joschka Fischer die Außenpolitik in diesen Jahren tiefster weltpolitischer Umbrüche dar, schildert die Krisen vom Kosovo bis zum 11. September, von Afghanistan bis zum Irak-Krieg. Er zeichnet eindringlich die historischen Entscheidungssituationen nach, denen sich die Regierung ausgesetzt sah, porträtiert die internationalen Akteure von George W. Bush bis zu Jassir Arafat oder Kofi Annan und analysiert die Bedrohungsszenarien vom Nahen Osten bis zum pakistanisch-indischen Konflikt. Hinzu kommen die Auseinandersetzungen über den EU-Beitritt der Türkei, die Reform der UN, die Russland- und Chinapolitik. (…) (Quelle: kiwi-verlag.de)
Das Kosovo zwischen Standard und Status
Vom bewaffneten Konflikt in die unsichere Demokratie
von Beate Kellermann
ibidem-Verlag, Stuttgart - 2006
Das Kosovo ist wieder in das internationale Blickfeld gerückt: Seit März 2006 laufen in Wien die Verhandlungen über die Status-Frage der serbischen Provinz. Die Serben wollen das Kosovo halten, die Kosovo-Albaner seine Unabhängigkeit. Wie lassen sich diese Gegensätze vereinen? Ist das Kosovo bereit für eine Unabhängigkeit? Ist Unabhängigkeit überhaupt die einzige Alternative?
Das Buch (…) beantwortet diese und weitere essenzielle Fragen im Rahmen einer vorläufigen Bilanz der NATO-Intervention. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der aktuellen Entwicklung. Das Buch gibt aber auch Einblick in die bewegte Geschichte der Region, um die Ansprüche, die Perzeptionen und das Verhältnis der regionalen Hauptakteure zu hinterfragen. (Quelle: ibidem-verlag.de)
Kosovo – Kosova Der lange Weg zum Frieden
von Wolfgang Petritsch und Robert Pichler
Wieser Verlag, Klagenfurt - 2004
Mit diesem Band legen die beiden Autoren – der eine Wissenschafter mit langer Erfahrung in der Region, der andere engagierter Krisenmanager am Balkan – eine konzise Analyse des serbisch-albanischen Konfliktes um Kosovo/a vor. Ausgangspunkt ist ein Überblick zur Konfliktgeschichte des 20. Jahrhunderts, der neben der politischen Chronologie soziale und ökonomische Faktoren mit berücksichtigt. Im Zentrum der Darstellung steht jedoch die Politik der Internationalen Gemeinschaft, stehen Ursachen und Hintergründe, die zum Scheitern der diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Lösung geführt haben. Der Beitrag von Martin Prochazka, einem profunden Kenner der jüngsten politischen Geschichte der Region, führt den Leser in die unmittelbare Gegenwart und beschäftigt sich mit den Folgen des letzten Krieges in Ex-Jugoslawien für den langwierigen und mühsamen Aufbau demokratischer Strukturen im UNO-Protektorat Kosovo/a. Ergänzt wird der Band durch die persönlichen Reflexionen von Wolfgang Petritsch über das internationale Konfliktmanagement in der Krisenregion. In der vorliegenden aktualisierten 2. Auflage präsentieren Petritsch und Pichler eine konzise Darstellung und Analyse des von der Internationalen Gemeinschaft entwickelten Verhandlungsrahmens zur Klärung des völkerrechtlichen Status Kosovos. (Quelle: Verlag)
Die Kosovo Bilanz
Scheitert die internationale Gemeinschaft?
von Helmut Kramer und Vedran Dzihic
LIT Verlag, Münster u. a. 2005 - 2005
In dieser Studie wird ein systematischer Überblick über die Entwicklung im Kosovo vom Ende des NATO-Kriegs im Juni 1999 bis zum Frühjahr 2005 vermittelt. Auf der Grundlage einer eingehenden Analyse der Bereiche Sicherheit und organisierte Kriminalität, der Situation der Flüchtlinge und der Minderheiten, der Einrichtung demokratischer Strukturen und des wirtschaftlichen Wiederaufbaus wird eine kritische Bilanz des bisher umfangreichsten "State-Building"-Projektes der Vereinten Nationen und anderer internationaler Akteure gezogen. In der Untersuchung werden auch die großen offenen Fragen wie der ungelöste Status und die konkreten Perspektiven für die Zukunft eines demokratischen und stabilen Kosovo thematisiert. (Quelle: Verlag)






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