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Mit offenen Karten

Mit offenen Karten wird jeden Samstag um 19.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt, ebenso wie am Mittwoch um 00.50 Uhr und am Samstag um 11.45 Uhr. Die Sendung wird (...)

Mit offenen Karten

05/08/10

KLIMA – VON KYOTO NACH KOPENHAGEN (2/2)



Klimawandel und Klimadynamik


Von Mojib Latif
UTB, Stuttgart - 2009

Die Klimaforschung beinhaltet als interdisziplinäres Fach die Disziplinen Mathematik, Physik, Biologie und Chemie. Allen Studenten dieser Fächer, die sich mit dem Klimaproblem beschäftigen, bietet dieses Buch ein solides Fundament. Es gibt einen Überblick über die Klimaforschung im Hinblick auf den Globalen Klimawandel. Das Spektrum reicht von den Grundlagen über die Klimadynamik bis hin zu den Projektionen in die Zukunft. (Quelle: Verlag)



Kassensturz für den Weltklimavertrag
Der Budgetansatz


Vom WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen)
WBGU, Berlin - 2009

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass nur noch eine begrenzte Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen darf, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Deswegen schlägt der WBGU eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen vor ("Globalbudget"), die bis Mitte des Jahrhunderts noch ausgestoßen werden darf. Der WBGU hat bereits 1995 den Vorschlag gemacht, eine Obergrenze für eine noch akzeptable Erhöhung der globalen Mitteltemperatur zu benennen, die sog. "2°C-Leitplanke" und davon ausgehend in einer Rückrechnung, die notwendigen Emissionsreduktionen zu ermitteln. Der neue WBGU-Ansatz entwickelt diese Sichtweise weiter und macht sie anschlussfähig an die internationale Klimapolitik. (Quelle: wbgu.de)



Zur Lage der Welt 2009
Ein Planet vor der Überhitzung


Vom World Watch Institute (Hg.)
Westfälisches Dampfboot, Münster - 2009

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit. Steigende Temperaturen und Tropenstürme, Überschwemmungen und Missernten, Wassermangel und politische Unruhen sind weitestgehend Folgen des Lebensstils in den Industrienationen – treffen aber besonders die Menschen in den armen Regionen der Welt. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um den Klimawandel einzudämmen, die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften und Ökosystemen zu stärken und auch den am schlimmsten Betroffenen eine Perspektive zu geben. Der seit über 25 Jahren in den Debatten um ökologische Nachhaltigkeit richtungweisende Report Zur Lage der Welt 2009 zeigt auf, welche Technologien, Verhaltensweisen, Institutionen und Abkommen notwendig sind, um die Treibhausgase zu senken und so die von vielen Wissenschaftlern prognostizierte Klimakatastrophe abzuwenden. Das Engagement für Innovationen und alternative Sichtweisen zeichnet den Band ebenso aus wie präzise Analysen und Kommentare. (Quelle: Verlag)



Die politische Ökonomie des Klimawandels


Von Achim Brunnengräber
Oekom Verlag, München - 2009

Global Governance beschreibt, wie sich inter- und transnationale Beziehungen stetig ausdifferenzieren und verdichten. Das Konzept hat sich zu einem unentbehrlichen Erklärungs- und Analyseinstrument in den Sozialwissenschaften entwickelt. Unter Berücksichtigung der Regime- und Regulationstheorie wird in diesem Buch die politische Ökonomie des Klimawandels abgeschritten. Nach einer Darstellung der komplexen gesellschaftlichen Naturverhältnisse werden die Machtstrukturen der fossilen Energiewirtschaft ebenso in den Blick genommen wie die Verhandlungsprozesse und die marktwirtschaftlichen Instrumente des Kyoto-Protokolls. Der Autor begründet, warum es in den Industrieländern bisher nicht gelungen ist, die klimaschädlichen Emissionen deutlich zu reduzieren: Er zeigt, dass nicht nur politische und wirtschaftliche Interessen dem Übergang in eine postfossile Gesellschaft entgegenstehen. Vielmehr wird das bestehende Energiesystem auch von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen. (Quelle: oekom.de)



Bericht über die menschliche Entwicklung 2007/2008
Den Klimawandel bekämpfen: Menschliche Solidarität in einer geteilten Welt


DGVN, Berlin - 2007

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die menschliche Entwicklng im 21. Jahrhundert. Sollte es nicht gelingen, ihn aufzuhalten, werden die internationalen Bemühungen, die Armut zu bekämpfen, zunehmend erschwert und immer weniger Wirkung haben. Der diesjährige Bericht zeigt, dass Klimawandel nicht lediglich ein Zukunftsszenario ist. Die Zunahme von Dürren, berschwemmungen und Orkanen machen bereits jetzt Chancen zunichte und vergrößern die Ungleichheit. Gleichzeitig kann aufgrund der heute vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht mehr bezweifelt werden, dass die Welt auf den Punkt zusteuert, an dem die ökologische Katastrophe nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels liegen auf der Hand: beispiellose Rückschritte in der menschlichen Entwicklung und akute Risiken für unsere Kinder und Kindeskinder. Es sind weder die mangelnden finanziellen Ressourcen noch die fehlenden technischen Fähigkeiten, die uns vom Handeln abhalten. Woran es mangelt ist das Bewusstsein für die Dringlichkeit, menschliche Solidarität und Gemeinsinn. (Quelle: Verlag)



Der Global Deal
Wie wir dem Klimawandel begegnen und ein neues Zeitalter von Wachstum und Wohlstand schaffen


Von Nicholas Stern
Aus dem Englischen von Martin Richter

Beck, München - 2009

"Ein Welt-Klimaabkommen muss effektiv, effizient und gerecht die Treibhausgasemissionen reduzieren. Der Kampf gegen den Klimawandel und der Kampf gegen die globale Armut werden zusammen gewonnen oder verloren." Unter den zentralen Gesichtspunkten Klimawandel – Wirtschaftswandel – Politikwandel entwirft Lord Stern ein realistisches Szenario, den CO2-Ausstoß bis 2050 um 80 % (im Vergleich zu 1990) zu reduzieren. Dieses notwendige Ziel ist nur zu schaffen, wenn eine Technologie-Revolution zu Gunsten erneuerbarer Energien einsetzt, in diesen Wirtschaftssektor massiv investiert wird und neue Jobangebote entstehen. Im Dezember 2009 trifft sich die Weltgemeinschaft in Kopenhagen, um über die Zukunft der Welt-Klimapolitik zu beraten. Es gilt neu zu definieren, was "gerechte" Lösungen sind, welche Maßnahmen die ärmsten Länder tragen können und welche Verantwortung die sogenannten "Industrienationen" übernehmen müssen. Dafür ist es erforderlich, einen weltweiten Konsens zu erarbeiten und umzusetzen. (Quelle: Verlag)



Emissionszertifikate und Finanzverfassung


Von Jens Nawrath
Duncker & Humblot, Berlin
- 2008


Die gewerbliche Verfolgung ökonomischer Interessen geht in der Regel einher mit ökologischen Belastungen. Das System des Emissionshandels bezweckt die Gleichschaltung wirtschaftlicher und ökologischer Interessen, indem es Großemittenten die Möglichkeit bietet, durch entsprechende CO2-Reduktionsmaßnahmen über mehr Emissionszertifikate zu verfügen, als es zur Erfüllung ihrer Rückgabepflicht erforderlich ist. Die überschüssigen Emissionszertifikate lassen sich gewinnbringend veräußern.
Im Mittelpunkt der Dissertation von Jens Nawrath steht die Untersuchung der Vereinbarkeit zweier Abgaben mit dem Grundgesetz, die im Zusammenhang mit der Ausgabe bzw. der Rückgabe von Emissionszertifikaten von Bedeutung sind. Zum einen wird die Frage erörtert, ob und in welcher Form die staatliche Erhebung eines Zertifikatsentgelts verfassungskonform ist. (…) (Quelle: Verlag)




Handel mit CO2-Zertifikaten


Von Ines Zenke und Thomas Fuhr
Beck, München - 2006

Die Neuerscheinung vermittelt den mit dem Emissionshandel befassten Unternehmen die Erfahrungen mit der ersten Zuteilungsperiode und gibt Handlungsempfehlungen zu den weiteren Zuteilungsperioden. Der Band gibt Ratschläge für optimale Zuteilungsanträge und den Abschluß der notwendigen Handelsvertragswerke. Darüber hinaus gibt er Entscheidungshilfen dafür, ob Emissionsprojekte allein oder in Gemeinschaft durchgeführt werden sollten. (Quelle: Verlag)



Erstellt: 03-12-09
Letzte Änderung: 05-08-10