Dort wird er Zeuge der Naziverbrechen: An der Universität werden Professoren reihenweise entlassen, Kunstschätze zerstört, die Krakauer Juden in einem Ghetto zusammengepfercht und ermordet. Aber Wojtyla erlebt auch die Courage Einzelner: die seiner besten Freundin Hania, mit der er im Untergrund Theater spielt, des sozialistischen Arbeiters Nowak, und vor allem des Priesters Don Tomasz. In Wojtyla reift die Entscheidung, sich selbst in den Dienst der Kirche zu stellen ...
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Battiato begann in den 70er Jahren Regie zu führen. Seine Kinofilme wie "Duell der Besten" (1983), "Stradivari" (1989, mit Anthony Quinn) und "Tagebuch eines Vergewaltigers" (1996) liefen auf internationalen Festivals. In den letzten Jahren arbeitete er vermehrt für das Fernsehen, hervorzuheben sind die Filme "Casanova - Ich liebe alle Frauen" (2002), der mit dem Fipa d'Argent beim Biarritz-Festival ausgezeichnet wurde, sowie "Im Visier des Bösen" (2003) mit Klaus Maria Brandauer.
Hauptdarsteller Piotr Adamczyk verkörpert Karol Wojtyla überzeugend und gehört zu den bekanntesten Schauspielern Polens. Er spielte in international erfolgreichen Filmen wie "Die Farbe des Lebens" (1997, Regie: Krzysztof Zanussi), "The Gateway of Europe" (1999, Regie: Jerzy Wójcik), "Tomas und der Falkenkönig" (2000, Regie: Václav Vorlícek) sowie "Chopin: Desire for Love" (2002, Regie: Jerzy Antczak). 2007 war er mit "Testosteron" (Regie: Tomasz Konecki Andrzej Saramonowicz) in den polnischen Kinos zu sehen.
Die Musik von "Karol - Ein Mann, der Papst wurde" stammt aus der Feder von Ennio Morricone, dem neben John Williams wohl wichtigsten lebenden Filmmusikkomponisten. Sein Name ist untrennbar mit den Filmen seines ehemaligen Schulkameraden Sergio Leone verbunden: 1964 gelang beiden der Durchbruch mit dem Western "Für eine Handvoll Dollar", der das Genre nicht zuletzt auch dank der spartanischen Musik revolutionierte. Morricone schrieb bis zu Leones Tod 1989 die Musik für jeden Film des großen italienischen Regisseurs, darunter auch für "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968) und "Es war einmal in Amerika" (1984). Insgesamt hat Morricone im Laufe seiner Karriere Musik zu knapp 500 Filmen komponiert, so auch zu Brian de Palmas "The Untouchables - Die Unbestechlichen" (1987), Bernardo Bertoluccis "Vor der Revolution" (1964) und "Noveconto" (1976), Pier Paolo Pasolinis "Große Vögel, kleine Vögel" (1966) und "Die 120 Tage von Sodom" (1975) sowie Giuseppe Tornatores "Cinema Paradiso" (1988) und "Die Legende vom Ozeanpianisten" (2000). Nach fünf Nominierungen wurde Ennio Morricone der Oscar für sein Lebenswerk verliehen.






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