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Freitag 6. April 2012 um 21.45 Uhr - 10/10/07

Karol - Ein Mann, der Papst wurde (2)

Polen, Anfang der 50er Jahre. Die kommunistische Führung versucht, sich die katholische Kirche zu unterwerfen. Kardinal Wyszynski wird festgenommen, und selbst auf den jungen Professor Wojtyla wird ein Student angesetzt, um ihn auszuspionieren ... Regisseur Giacomo Battiato zeichnet in seinem Zweiteiler "Karol - Ein Mann, der Papst wurde" mit ebenso fesselnden wie bewegenden Szenen das Leben Karol Wojtylas von der deutschen Besatzung Polens bis zu seiner Ernennung zum Papst im Jahre 1978 nach.

Anfang der 50er Jahre sind die Schrecken des Zweiten Weltkriegs noch nicht vergessen, als Karol Wojtyla, Priester und Professor an der katholischen Universität Lublin, erneut mit einem autoritären Staat in Konflikt gerät: Die kommunistische Regierung will die kulturelle Hegemonie der katholischen Kirche brechen. Kardinal Wyszynski, Primas von Polen, wird ins Gefängnis gesperrt, und Wojtyla kommt in das Visier des Geheimdienstagenten Kordek.
Dieser setzt den Studenten Adam auf Wojtyla an, der sich Freundschaft und Vertrauen des Geistlichen erschleicht. Nach dem Posener Aufstand 1956, an dem auch Wojtylas Freund Nowak beteiligt ist, scheint ein zaghaftes Umdenken bei den Kommunisten einzusetzen. Auch die Kirche profitiert davon: Wyszynski wird freigelassen, und Wojtyla kann 1958 zum Weih- und 1964 zum Erzbischof von Krakau ernannt werden. Doch das Tauwetter ist nicht von Dauer ...


Karol - Ein Mann, der Papst wurde (2/2)
Freitag 6. April 2012 um 21.45 Uhr
Keine Wiederholungen
(Polen, Italien, 2005, 94mn)
ARTE

Erstellt: 10-10-07
Letzte Änderung: 10-10-07