Johannes Paul II. wird bei dem triumphalen Besuch seiner Heimat endgültig zum Hoffnungsträger der Opposition. Da greifen die kommunistischen Geheimdienste zu rabiateren Mitteln: Der türkische Scharfschütze Agca wird engagiert und feuert am 13. Mai 1981 auf dem Petersplatz drei Kugeln auf den Papst ab. Johannes Paul II. überlebt wie durch ein Wunder. Er setzt den Weg der Nächstenliebe fort, die sogar seinen Attentäter einschließt ...
ZUSATZINFORMATION
Battiato begann in den 70er Jahren Regie zu führen. Seine Kinofilme wie "Duell der Besten" (1983), "Stradivari" (1989, mit Anthony Quinn) und "Tagebuch eines Vergewaltigers" (1996) liefen auf internationalen Festivals. In den letzten Jahren arbeitete er vermehrt für das Fernsehen, hervorzuheben sind die Filme "Casanova - Ich liebe alle Frauen" (2002), der mit dem Fipa d'Argent beim Biarritz-Festival ausgezeichnet wurde, sowie "Im Visier des Bösen" (2003) mit Klaus Maria Brandauer. Zuletzt führte Battiato Regie bei den Fernsehfilmen "Resolution 819" (2008), mit dem er das Internationale Filmfest in Rom gewann, und "L'infiltré", der im Jahr 2010 entstand.
Hauptdarsteller Piotr Adamczyk verkörpert Papst Johannes Paul II. überzeugend und gehört zu den bekanntesten Schauspielern Polens. Er spielte in international erfolgreichen Filmen wie "Die Farbe des Lebens" (1997, Regie: Krzysztof Zanussi), "The Gateway of Europe" (1999, Regie: Jerzy Wójcik), "Tomas und der Falkenkönig" (2000, Regie: Václav Vorlícek) sowie "Chopin: Desire for Love" (2002, Regie: Jerzy Antczak) mit. Im Jahr 2007 war er in den polnischen Kinos mit "Testosteron" unter der Regie von Tomasz Konecki und Andrzej Saramonowicz zu sehen. Es folgten Auftritte in mehreren polnischen Fernsehserien wie "Naznaczony" (2009) und "Przepis na zycie" (2011).
Die Musik von "Karol - Papst und Mensch" stammt aus der Feder von Ennio Morricone, dem neben John Williams wohl wichtigsten lebenden Filmmusikkomponisten. Sein Name ist untrennbar mit den Filmen seines ehemaligen Schulkameraden Sergio Leone verbunden: 1964 gelang beiden der Durchbruch mit dem Western "Für eine Handvoll Dollar", der das Genre nicht zuletzt auch dank der spartanischen Musik revolutionierte. Morricone schrieb bis zu Leones Tod 1989 die Musik für jeden Film des großen italienischen Regisseurs, darunter auch für "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968) und "Es war einmal in Amerika" (1984). Insgesamt hat Morricone im Laufe seiner Karriere Musik zu knapp 500 Filmen komponiert, so auch zu Brian de Palmas "The Untouchables - Die Unbestechlichen" (1987), Bernardo Bertoluccis "Vor der Revolution" (1964) und "Novecento" (1976), Pier Paolo Pasolinis "Große Vögel, kleine Vögel" (1966) und "Die 120 Tage von Sodom" (1975) sowie Giuseppe Tornatores "Cinema Paradiso" (1988) und "Die Legende vom Ozeanpianisten" (2000). Nach fünf Oscar-Nominierungen wurde Ennio Morricone im Jahr 2007 der Ehren-Oscar für sein Lebenswerk verliehen. Zuletzt wurde der italienische Filmkomonist mit dem schwedischen Polar Music Prize (2010) ausgezeichnet.






per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

