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Seit dem Sturz der Regierung des damaligen Präsidenten Bakijew im April, bei dem 87 Menschen ums Leben kamen, kommt Kirgisistan nicht zur Ruhe. Mitte Juni waren im Süden der einstigen Sowjetrepublik Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit eskaliert. Dabei könnten Schätzungen zufolge bis zu 2000 Menschen ums Leben gekommen sein. Zehntausende wurden obdachlos. Die Bevölkerung hat inzwischen per Referendum einer neuen Verfassung zugestimmt. Im Herbst soll es Parlamentswahlen geben. Arte Journal berichtet über die Lage und die Ereignisse in Kirgisistan.
Erstellt: 20-07-10
Letzte Änderung: 26-01-11