Darunter: der russische Starpianist Boris Berezowsky und der albanische Violinist Tedi Papavrami. Die ARTE- Moderatoren Emmanuelle Gaume und Yared Dibaba empfangen die Musiker, Kritiker und Chopin-Liebhaber, die über ihre Beziehung zu Chopin und der Romantik sprechen. Auf dem Spielplan stehen Werke von Frédéric Chopin selbst, aber auch von Zeitgenossen, Freunden und von Komponisten, die er schätzte und von denen Chopin sich inspirieren ließ.
Aus dem gesamten Tagesprogramm sind drei Konzerte hervorzuheben.
09.45 UHR CHOPINS WELT - FOLLE JOURNÉE 2010 (1/3)
ARTE France, Frankreich 2010, 255 Min. Erstausstrahlung
Zum Auftakt der "Folle Journée" interpretieren Sinfonia Varsovia unter Michel Corboz die Werke, die zu Chopins Begräbnis am 30. Oktober 1849 aufgeführt wurden. Neben dem Requiem KV 626 von W.A. Mozart stehen drei Werke Chopins auf dem Spielplan: der "Trauermarsch" (1938) und die Präludien in e-Moll Opus 28/4 und h-Moll Opus 28/06. Danach erklingen weiter Werke für Klavier von Chopin und Liszt und das Ensemble Anima Eterna Brugge interpretiert Hector Berliozs Symphonie Fantastique.
Orchester: Sinfonia Varsovia, Anima Eterna Brugge
Chor: Ensemble Vocal de Lausanne
Dirigent: Michel Corboz, Jacek Kaspszyk, Jos van Immerseel
Mit: Alexei Volodine (Klavier), Boris Berezowsky (Klavier), Brigitte Engerer (Klavier), Yo Kosuge (Klavier), Jean-Frédéric Neuburger (Klavier), Luis Fernando Perez (Klavier), Michel Bourcier (Orgel), Charlotte Müller Perrier (Sopran), Valérie Bonnard (Alt), Valerio Contaldo (Tenor), Peter Harvey (Bariton)
TV-Regie: Rémi Fournis, Frédéric Le Clair, Miguel Octave, Louis Narboni
Der Tag aus Nantes geht hochmusikalisch weiter: In einer Musikstunde berichtet Florent Boffard am Klavier, welch großen Einfluss Chopins Musik auf seine Nachwelt hatte. Außerdem werden der albanische Violinist Tedi Papavrami und der russische Starpianist Boris Berezowsky live für ARTE Werke von Chopin und Paganini interpretieren. Auf dem Programm stehen Liszts Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur, S. 124 und das Violinkonzert Nr. 2 in H-Moll op 7 MS 48 "La Campanella" von Nicolo Paganini.
Orchester: Ural Philharmonic Orchestra
Dirigent: Dmitri Liss
Mit: Florent Boffard (Klavier), Boris Berezowsky (Klavier), Tedi Papavrami (Geige), Jean-Marc Phillips-Varjabédian (Geige), Raphaël Pidoux (Cello), Vincent Coq (Klavier), Etsuko Hirose (Klavier), Pieter Wispelwey (Cello), Anne Queffélec (Klavier), Abdel Rahman El Bacha (Klavier), Jean-Frédéric Neuburger (Klavier)
TV-Regie: Rémi Fournis, Chloé Perlemuter, Louise Narboni
ARTE France, Frankreich 2010, 85 Min. Erstausstrahlung
Der krönende Abschluss des Chopin-Tages bei ARTE ist gleichzeitig das Abschlusskonzert des Festivals. Mit Werken aus drei historischen Konzerten, die Chopin seinerzeit in Warschau, Wien und Paris gab, wird die Folle Journée von Nantes festlich ausklingen.
Als Auftakt des Tages interpretiert das Akkordeonensemble Zespól Polski unter Leitung von Maria Pomianowska polnische Volksweisen. Weiter stehen auf dem Programm Chopins Variationen über "Là ci darem la mano" aus Mozarts "Don Giovanni" und "Krakowiak", sein großes Konzertrondo in F-Dur (aus dem Wiener Konzert vom 11. August 1829) und die Große Fantasie über polnische Weisen. Von Gioacchino Rossini ist dann die Ouvertüre zu "Wilhelm Tell", eine Cavatine aus "La Donna del lago" (Abschiedskonzert in Warschau am 11. Oktober 1830) zu erleben und schließlich wird aus Chopins allerletztem Konzert am 16. Februar 1848 in Paris das Adagio aus der Sonate für Cello und Klavier in g-Moll von Sinfonia Varsovia unter Jacek Kaspszyk gespielt.
Orchester: Sinfonia Varsovia
Dirigent: Jacek Kaspszyk
Mit: Ensemble Zespol Polski, Olga Peretyako (Sopran), Philippe Guisano (Piano)
TV-Regie: François-René Martin
Auf der Plattform www.arteliveweb.com können Musikbegeisterte während des Festivals, vom 29. bis 31. Januar, neun Konzerte live streamen.







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