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KurzSchluss

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> KurzSchluss #471 > Kokon, Till Kleinert

Donnerstag 14. April 2011 um 10.05 Uhr - 01/03/10

Kokon, Till Kleinert

Ein Oberstufenschüler lässt sich die Haare schneiden. Wer verbirgt sich hinter der Matte? In seinem prämierten Film wagt Till Kleinert einen Blick auf die Innenwelt seiner Hauptfigur, um diese sichtbar sowie hörbar aufzubrechen und den Schüler aus dem "Kokon" heraustreten zu lassen.

Ein Oberstufenschüler lässt sich die Haare schneiden. Durch seine äußerliche Wandlung nimmt er sich selbst ganz anders wahr - und seine Umwelt ihn. Regisseur Till Kleinert blickt auf die Innenwelt eines Schülers, um dessen "Kokon" schließlich aufzubrechen. Der Film erzählt die Gefühlswelt des jungen Mannes allein mit filmischen Mitteln und ohne Dialoge.


ZUSATZINFORMATION

Till Kleinerts "Kokon" wurde beim Deutschen Kurzfilmpreis 2009 mit dem Kurzfilmpreis in Gold als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Wahl folgendermaßen: "Anhand dieser geradezu banalen Handlung entfaltet 'Kokon' mit großem Gespür für menschliche Innenwelten seine bemerkenswerte Poesie. Der dialogfreie Film ist so komponiert, dass die titelgebende Gemütslage des Protagonisten für den Zuschauer erfahrbar wird, ohne dass sie auserzählt werden muss. Die Macher erzeugen mit einfachen filmischen Mitteln gewinnbringend ein Gefühl, das sich irgendwo, irgendwann zwischen Pubertät und Adoleszenz verorten lässt, und das eigentlich jeder so oder anders mal erlebt hat."
"Kokon" ist eine Koproduktion von ARTE und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin .


Kokon
Donnerstag 14. April 2011 um 10.05 Uhr
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2008, 7mn)
ARTE

Erstellt: 22-02-10
Letzte Änderung: 01-03-10