1. Rang
(im März auf Rang 2)
Robert Littell: Die Söhne AbrahamsAus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Scherz, geb., 352 S., 17,90 €
2. Rang
(im März auf Rang 3)
Peter Temple: Shooting StarAus dem Englischen von Hans M. Herzog
C. Bertelsmann, geb., 288 S., 17,95 €
3. Rang
(im März auf Rang 9)
Linus Reichlin: Die Sehnsucht der AtomeEichborn Berlin, geb., 368 S., 19,95 €
Brügge/Arizona/Mexiko: Ein amerikanischer Tourist stirbt ohne erklärbare Ursache. Kommissar Jensen sucht die verwaisten Kinder. Der Hobby-Philosoph und eine blinde Begleiterin geraten an die Grenzen des Wahrscheinlichen. Hintersinnig-raffiniertes Debüt: Spannung aus dem Reich der Quantenphysik.
4. Rang

Aus dem Englischen von Peter Torberg
Liebeskind, geb., 512 S., 22,00 €
Yorkshire: Wie schon 1969 und in den siebziger Jahren wird ein Schulmädchen vermisst. Maurice Jobson erfoltert Geständnisse wie je. Anwalt Piggott verteidigt, ermittelt, erstickt. Stricher AF nimmt Rache. Band Vier des Red Riding Quartets: Grandioser Abschluss. Thatchers Yorkshire als verlorenes Paradies.
5. Rang
(im März auf Rang 1)
Martin Cruz Smith: Stalins GeistAus dem Englischen von Rainer Schmidt
C. Bertelsmann, geb., 368 S., 19,95 €
Moskau/Twer: Wahlkampf. In der Metro ward er gesichtet, in Twer soll er gar auf dem Felde erscheinen: Stalin. Unter Väterchen Putin sammeln sich derweil die nationalen Kräfte: Kriegsverbrecher, amerikanische Wahlkampfberater, Auftragskiller. Nur Arkadi Renko hält stand. Ein (Alb-)Traum von Politthriller.
6. Rang
Andrew McGahan: Last DrinksAus dem Englischen von Uda Strätling
Kunstmann, geb., 462 S., 22,00 €
Brisbane/Highwood, Queensland: Alles kommt wieder hoch, als Journalist George Verney einen alten Saufkumpan gefoltert und gegrillt in einer Umspannstation identifiziert. Zehn Jahre Abstinenz schützen nicht vor alten Feinden und Erinnerungen: In Brisbane, der Hauptstadt der Korruption, muss er sich ihnen stellen.
7. Rang
Lee Child: SniperAus dem Englischen von Wulf Bergner
Blanvalet, geb., 480 S., 19,95 €
Nowhere in Indiana: Amerikanischer Alltag. Ein Scharfschütze nietet fünf Passanten um, der Täter ist bald gefasst. Jack Reacher kommt, um ihn sicher einzulochen. Doch ein Indiz ist zu viel in der lückenlosen Kette. Die Child-Formel mit Suchtpotenzial: Spannung + Intelligenz = Aktion.
8. Rang
Lawrence Block: VerlusteAus dem Englischen von Katrin Mrugalla
Funny Crimes bei Shayol, TB, 296 S., 14,90 €
New York: Reden nützt nichts, wenn einer einen umbringen will. Mick Ballou, Gangster, und Matt Scudder, Privatdetektiv, wollen nur ihren Angelegenheiten nachgehen. Aber irgendwer hat es auf sie abgesehen. Da fällt die Zivilisation von ihnen ab. Ohne Bedauern: Jeder stirbt. Altmeister Block redivivus.
9. Rang
Michael Collins: Der Bestseller-MordAus dem Amerikanischen von Eva Bonné
btb, TB, 448 S., 9,00 €
Bannockburn College, Midwest: Professor Pendleton suizidiert. Der Rest ist Halbkoma. Sein vergessener Roman wird Bestseller und der Halbtote verdächtig. Hat er den Mord begangen, den er beschreibt? Alles steht in Frage. Krimi postmodern: komisch, überdreht, ambitioniert, satirisch.
10. Rang
Allan Guthrie: Abschied ohne KüsseAus dem Englischen von Gerold Hens
Hard Case Crime bei Rotbuch, TB, 286 S., 9,90 €
Edinburgh/Orkneys: Erst hat er Literatur studiert, dann Geldeintreiben. Mit dem Baseballschläger ist Joe Hope perfekt. Bis seine Frau damit erschlagen wird. Da muss der Loser sich auf seinen Verstand und neue Freunde einlassen. Sonst landet er lebenslang im Knast.
- Diesen Fall klären wir vielleicht auch noch: Lesen Sie hier ein Interview mit Tobias Gohlis in DIE WELT über die KrimiWelt-Bestenliste
ÜBER JURY UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG DER KRIMIWELT-BESTENLISTE
Die Jury der KrimiWelt-Bestenliste besteht aus 19 Kritikerinnen und Kritikern, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Kriminalliteratur berichten. Einmal im Monat benennt jedes Mitglied vier aktuelle Kriminalromane und bewertet sie mit 7, 5, 3 oder 1 Punkten. Neben der Gesamtpunktzahl pro Titel wird berücksichtigt, wieviele Kritiker in einer Abstimmungsrunde für dasselbe Buch votiert haben. Jeder Kritiker darf insgesamt drei mal für ein von ihm favorisiertes Buch stimmen. Voten für Bücher, an deren Produktion oder kommerzieller Verbreitung der Kritiker beteiligt ist, sind ausgeschlossen. Zwischen Kriminalromanen in der Originalsprache Deutsch und Übersetzungen wird kein Unterschied gemacht.
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