1. Rang
(im Februar auf Rang 1)
Martin Cruz Smith: Stalins GeistAus dem Englischen von Rainer Schmidt
C. Bertelsmann, geb., 368 S., 19,95 €
Moskau/Twer: Wahlkampf. In der Metro ward er gesichtet, in Twer soll er gar auf dem Felde erscheinen: Stalin. Unter Väterchen Putin sammeln sich derweil die nationalen Kräfte: Kriegsverbrecher, amerikanische Wahlkampfberater, Auftragskiller. Nur Arkadi Renko hält stand. Ein (Alb-)Traum von Politthriller.
2. Rang
Robert Littell: Die Söhne AbrahamsAus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Scherz, geb., 352 S., 17,90 €
3. Rang

Aus dem Englischen von Hans M. Herzog
C. Bertelsmann, geb., 288 S., 17,95 €
4. Rang
Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku - Rache auf ChinesischAus dem Japanischen von Katja Busson
Cass, geb., 324 S., 19,80 €
Tokyo, Shinjuku: Oberkommissar Samejima, der „Hai“ des Banken- und Vergnügungsviertels Shinjuku, im Wettlauf mit einem Berufskiller aus Taiwan. Der will sich an seinem in die Arme der Yakuza geflüchteten Auftraggeber rächen. Fesselnder Polizeiroman mit präzisen Einblicken in die japanische Verbrecherwelt.
5. Rang
(im Februar auf Rang 2)
Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der EhreAus dem Italienischen von Claudia Schmitt
Goldmann, geb., 272 S., 19,95 €
Bari: Avvocato Guido Guerrieri im Zwiespalt zwischen Lust und Pflicht. Endlich kann er, darf er Rache nehmen: Hilflos liegt ein Jugendfeind in seinen Verteidigerhänden – und die eurasische Gattin noch dazu! Der selbsternannte „Perry Mason Apuliens“ windet sich delikat.
6. Rang
(im Februar auf Rang 4)
Tom Rob Smith: Kind 44Aus dem Englischen von Armin Gontermann
DuMont Buchverlag, geb., 508 S., 19,90 €
Moskau/Wualsk/Rostow: 1953, vor und nach dem Tode Stalins. Was im Sozialismus nicht sein darf, ist Staatsgeheimnis. Als Leo Demidow, MGB-Offizier, die Spur eines Kinder ausweidenden Serienmörders verfolgt, wird er degradiert, in Stalins Alltagshölle verstoßen: Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend.
7. Rang

Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch
Ullstein, geb., 364 S., 19,90 €
Göteborg: Ein Meer aus Blut, vier Leichen ohne Gesicht. Sehr geduldig ermitteln die Göteborger Polizisten um Erik Winter unter Immigranten, die nicht sprechen, die kein Schwedisch können, die nicht sprechen wollen und die lügen. Die Polizei ist fremd im eigenen Land.
8. Rang

Aus dem Französischen von Tobias Scheffel
Zsolnay, geb., 464 S., 19,90 €
Marseille: Frauen verschwinden, tauchen zerstückelt wieder auf. Opfer eines Kannibalen? Aus der Steinzeit? Steinmesser, Archäologen, eine Höhle unter dem Meeresspiegel. Michel de Palma, der „Baron“, rätselt. Mord, Magie? Oder eine verfluchte Familie? Viele Fragezeichen.
9. Rang

Eichborn Berlin, geb., 368 S., 19,95 €
Brügge/Arizona/Mexiko: Ein amerikanischer Tourist stirbt ohne erklärbare Ursache. Kommissar Jensen sucht die verwaisten Kinder. Der Hobby-Philosoph und eine blinde Begleiterin geraten an die Grenzen des Wahrscheinlichen. Hintersinnig-raffiniertes Debüt: Spannung aus dem Reich der Quantenphysik.
10. Rang

Aus dem Französischen von Brigitte Große und Claudia Steinitz
S. Fischer, geb., 558 S., 19,90 €
Die Welt: Einbruch in biogenetisches Labor in Wrocław löst Wettlauf zwischen Ökoterroristen und privatem Geheimdienst aus. Die Erde soll um 6 Mrd. Menschen bereinigt werden. Thesenroman des Goncourt-Preisträgers, Botschafters und Arztes zur Überbevölkerung.
- Diesen Fall klären wir vielleicht auch noch: Lesen Sie hier ein Interview mit Tobias Gohlis in DIE WELT über die neue Bestenliste
ÜBER JURY UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG DER KRIMIWELT-BESTENLISTE
Die Jury der KrimiWelt-Bestenliste besteht aus 19 Kritikerinnen und Kritikern, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Kriminalliteratur berichten. Einmal im Monat benennt jedes Mitglied vier aktuelle Kriminalromane und bewertet sie mit 7, 5, 3 oder 1 Punkten. Neben der Gesamtpunktzahl pro Titel wird berücksichtigt, wieviele Kritiker in einer Abstimmungsrunde für dasselbe Buch votiert haben. Jeder Kritiker darf insgesamt drei mal für ein von ihm favorisiertes Buch stimmen. Voten für Bücher, an deren Produktion oder kommerzieller Verbreitung der Kritiker beteiligt ist, sind ausgeschlossen. Zwischen Kriminalromanen in der Originalsprache Deutsch und Übersetzungen wird kein Unterschied gemacht.
Eine Kooperation von








per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

