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08/07/2008 -Klassik - 08/07/08

Krysztof Penderecki

„Sieben Tore von Jerusalem“


Pendereckis spannende Reise zu den Sieben Toren von Jerusalem sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Und zwischen Sonnenbaden und Austernschlürfen kann ein kleiner Aufenthalt im Heiligen Land nur gut tun...

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Pendereckis Meisterwerk Sieben Tore von Jerusalem war eine Auftragsarbeit der Stadt Jerusalem zum Abschluss ihrer 3.000-Jahr-Feier. Es ist ziemlich typisch für die Entwicklung des Komponisten, der seit Ende der 1970er-Jahre wieder an einen mehr oder weniger postromantischen neotonalen Stil anknüpft.
Pendereckis musikalische Sprache eignet sich hervorragend für die Theatereffekte, die ein bestimmtes In-Szene-Setzen des Glaubens voraussetzt. Auch die tragische Intensität, die das gesamte Werk durchzieht, ist eng an dessen Klangdimension gebunden.

Drei gemischte Chöre und zwei Orchester, fünf Solisten und ein Sprecher – welch ein Aufgebot! Penderecki scheut das Maßlose nicht, am wenigsten hier, wo sich Gigantisches mit religiöser Leidenschaft verbindet.

Man könnte Penderecki übertriebene Emphase vorwerfen, doch auf jeden Fall setzt er seine Mittel so wirkungsvoll ein, dass er die Zuhörer in Atem hält. Dass er dabei selbst kraftvoll und inspiriert den Taktstock führt, trägt gewiss nicht unwesentlich dazu bei.


Mathias Heizmann

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Krysztof Penderecki
"Sieben Tore von Jerusalem" : Sinfonie-Orchester und Chor der Musikakademie Krakau. Anna Stolarczyk, Marta Olga Mularczyk, Anastazja Lipert, Izabela Matula (Sopran), Maria Lenart (Mezzosopran), Pawel Fundament (Tenor), Leszek Solarski (Bass), Jerzy Trela (Sprecher)
Dux
distrart

Erstellt: 04-07-08
Letzte Änderung: 08-07-08


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