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14/10/09

Künstler und Querulant: Der Chinese Weiwei

Metropolis: 10. 10. 2009 um 22.40 Uhr


Wie der Künstler Ai Weiwei mit seinen Arbeiten die chinesische Regierung in Bedrängnis bringt.

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Vor zwei Jahren, auf der „documenta“, lud er 1001 Chinesen nach Kassel ein. Sie kamen in Gruppen von 200 Personen und blieben jeweils eine Woche. Für viele von ihnen war es die erste Reise ins Ausland, für manche die erste Reise überhaupt. Überzeugt, dass individuelle Erfahrungen die Grundlage für gesellschaftlichen Wandel bilden, wollte Ai Weiwei seinen Landsleuten mit dieser Reise eine solche Erfahrung ermöglichen.

Mittlerweile tritt er in China verstärkt als Polit-Aktivist auf, kaum einer stellt der chinesischen Regierung so unbequeme Fragen. Mit seinem populären Blog kämpft er im Internet für Solidarität mit den unterdrückten Minderheiten Chinas. Und gerät damit zunehmend ins Visier der Staatsschützer, zeitweilig wurde er sogar festgenommen.
Zur Buchmesse will er nach Frankfurt kommen, um sein Künstlerbuch vorzustellen. Und neue Arbeiten, die in einer großen Soloschau im Haus der Kunst in München zu sehen sein werden.

Ein Beitrag von Alexander C. Stenzel

Internet:

www.aiweiwei.com

(englisch)

aiweiwei.blog.hausderkunst.de

(deutsch)

www.hr-online.de

(Infos documenta 12 zu Ai Weiweis „Fairytale“)

Ausstellung: Ai Weiwei – „So sorry“ (12. Oktober 2009 – 17. Januar 2010)

Haus der Kunst
Prinzregentenstrasse 1
80538 München

t +49 (0)89 21127-113
f +49 (0)89 21127-157
mail@hausderkunst.de

www.hausderkunst.de

Erstellt: 07-10-09
Letzte Änderung: 14-10-09


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