In der Kunstszene ist Steve McQueen kein unbeschriebenes Blatt. 1999 gewinnt er den prestigeträchtigen Turner Prize, den auch Gilbert & George oder Damien Hirst schon im Regal stehen haben. Mit “Hunger“ übernimmt der Videokünstler und Fotograf erstmals die Regie bei einem Kinofilm. Dieser unbequeme und brutale Film zeigt die Abgründe der H-Blocks, der nordirischen Hochsicherheitstrakte für politische Gefangene, in denen IRA-Mitglieder untergebracht waren. Ein für britische Politiker noch immer brisantes Tabu-Thema.
Steve McQueen: "Was mich interessiert, sind die Menschen. Menschen, die mit Extremsituationen klarkommen müssen. Da geht‘s ums nackte Überleben. Natürlich ist ihre Lage politisch bedingt, aber mich interessieren einfach die Menschen, die versuchen, in einer solchen Situation zu überleben. Und wenn zufällig Politiker dafür verantwortlich sind, prima, aber es geht mir gar nicht um Politik, sondern um Menschen in einer Extremsituation. "
Aktuelles
- Ausstellung Steve McQueen
bis zum 29. November 2008
in der Galerie Marian Goodman - Paris
>> Website der Galerie
- Kunstbiennale von Venedig
Steve McQueen vertritt Großbritanien bei der nächsten Kunstbiennale in Venedig 2009.
>> Artikel vom Guardian
- "Hunger" in den französischen Kinos am 26. November
Mit "Hunger" gewann Steve McQueen dieses Jahr die renommierte "Goldene Kamera" bei den Filmfestspiele von Cannes.
>> Kritik des Films und ein Artikel im Guardian









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