Sogar Kinder können Kyudo lernen. Hierzulande bringt man japanisches Bogenschießen meist mit den Kampfkünsten der Samurai in Verbindung. Aber auch die Samurai widmeten sich der spirituellen Praxis. Seit dem 16. Jahrhundert setzten sie den Bogen als ein Mittel persönlicher Weiterentwicklung ein – Der Schuss des Bogens wurde zum Schuss ins Ich, Bogenschießen zur Meditation, zum Weg der Charakterbildung und Selbsterkenntnis. Die erste Adresse in Sachen Bogenbau findet man in der alten Kaiserstadt Kyoto. Dort ist die Werkstatt des kaiserlichen Bogen-baumeisters der Familie Shibata. Sie zählen zu den letzten Bogenbauern, die ihr Handwerk als Kunst und Aufgabe im Geist des Zen Buddhismus verstehen und von Hand Unikate aus Naturmaterialien anfertigen. Der aktuelle kaiserliche Bogen-baumeister, Kanjuro Shibata Sensei XXI, ist Meister in der 21. Generation und nicht nur in Japan bekannt für seine „Stradivaris des Bogenbaus“. Auch Europäer zählen zu seinen begeisterten Kunden, vor allem Deutsche und Franzosen. Diesen Sommer kommt der Vater, Kanjuro Shibata Sensei XX. , zu Meisterkursen nach Europa. Links
>> LOffizielle Website von Kanjuro Shibata Sensei XXI
>> Kyudo in Europa
>> Deutscher Kyudo Bund
Kandjuro Shibata Sensei im Dechen Chöling / Frankreich
- vom 05. bis zum 10. August 2005
- vom 10. bis zum 21. August 2005
>> Offizielle Website des Dechen Chöling
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Metropolis
Samstag, den 13. August 2005 um 00.05 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 14. August um 18.05 Uhr
Redaktion: WDR
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