19/02/04
Labyrinth der Leidenschaften (Laberinto de pasiones)

Spielfilm, Spanien 1982, Synchronfassung
Regie: Pedro Almodóvar
Buch: Pedro Almodóvar
(Espagne, 1982, 1h40mn, VOSTF)
Mit: Cecilia Roth (Sexilia)
Imanol Arias (Riza Niro)
Helga Liné (Toraya); Antonio Banderas (Sadeq), Marta Fernández, Muro (Queti) Fernando Vivenco (le docteur De La Peña), Ofelia Angélica (Susana) Ángel Alcázar (Eusebio) Concha Grégori (Angustias)
Die Popsängerin Sexfilia geht zur Analyse, um sich von ihrer Sonnenphobie und ihrer Nymphomanie heilen zu lassen. Aber ihre Psychaterin ist nur daran interessiert, mit Sexdias Vater, einem Frauenarzt, der sich auf künstliche Befruchtung spezialisiert hat, zu schlafen. Zu dessen Patientinnen gehört auch Toraya, die geschiedene Frau des Kaisers von Tiran. Diese entdeckt in einer Illustrierten, daß der Sohn des Kaisers von Tiran, Riza Niro, in Madrid lebt und macht sich auf die Suche nach ihm. Riza ist schwul und lebt inkognito. Als er erfährt, daß sein Liebhaber Sadec ebenfalls Tiraner ist, ändert er sein Aussehen, um seine Anonymität zu wahren.
Eines Abends trifft Riza Sexfilia; es ist Liebe auf den ersten Blick. Am nächsten Morgen gestehen sie sich ihre Liebe, schlafen aber nicht miteinander. Sexdia begegnet Queti, deren Vater Sexidia mit ihrer Mutter verwechselt, die ihn mit einem anderen Mann verlassen hat.
Sexdia will mit Riza in die Karibik gehen, um nur von ihrer Liebe zu leben. Inzwischen hat aber Toraya Riza ausfindig gemacht. Als sie beginnt, ihn zu verführten erscheint Sexdia. Sie ist schockiert und flüchtet zu ihrer Psycho-analytikerin. Sie entdeckt das Kindheitserlebnis, das die Ursache ihrer Nymphomanie und Sonnenphobie sowie zugleich auch der Grund der Homosexualität Rizas ist. Sexdia beschließt, Riza zu vergeben. Der wird auch von Sadec gesucht, der wahnsinnig in ihn verliebt ist und den sein extrem entwickelter Geruchssinn auf Rizas Spur bringt. Sadecs Freunde, fanatische Moslems, wollen Riza kidnappen, aber Queti gelingt es, Sexdia vor der Gefahr, in der Riza schwebt, zu warnen, und als Sadecs Freunde wie auch Toraya den Flughafen erreichen, sind die beiden Liebenden schon im Flugzeug, wo sie zum erstenmal miteinander schlafen. Sadecs Freunde kidnappen Toraya, und Queti, die sich als Sexdia ausgibt, schläft mit deren Vater, den sie so von seiner sexuellen Frustration heilt.
Der Sohn des gestürzten Kaisers von Tyrannia, der den Männern und der Kosmetik hingetan ist kommt nach Madrid, "der unterhaltsamsten Stadt der ganzen Welt". Sein Aufenthalt in Madrid entfesselt einen Orkan islamistischer, nymphomanischer Verschwörungen und 20 oder 30 überkreuzten, verrückten Geschichten, die fast alle gut ausgehen. "Ein Film der zu niemandes Kultur etwas beitragen wird."
(P. Almodóvar)
Erstellt: 22-04-04
Letzte Änderung: 19-02-04