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22.06.07 um 20.40 Uhr - 03/07/07

Lady Chatterley

Die junge Lady Chatterley lebt mit ihrem Mann, dem querschnittsgelähmten Kriegsheimkehrer Clifford, in einem abgeschiedenen Herrenhaus. Sie selbst will sich nicht eingestehen, dass die Eintönigkeit des ländlichen Milieus ihr fast den Lebensmut geraubt hat. Doch dann weckt der einfache Wildhüter Parkin eine nie gelebte Sehnsucht in ihr.

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© Ad Vitam
Wragby Hall, auf dem Landgut der Chatterleys im Herzen des englischen Erzgrubengebietes, im Herbst 1921. Vor vier Jahren war Constance durch die Heirat mit dem charmanten Cambridgeabsolventen, Leutnant und Minenbesitzer Clifford zu Lady Chatterley geworden. Das Leben der einst so vitalen jungen Frau, die ihre Jugend mit gleichaltrigen Künstlern und Studenten bei ausgedehnten Reisen ins Ausland verbracht hatte, änderte sich schlagartig, als Clifford als querschnittsgelähmter Mann aus dem Krieg zurückkehrte.

Aus Pflichtbewusstsein pflegt Constance ihren auf den Rollstuhl angewiesenen Mann, aber sie fühlt sich einsam und zurückgelassen in einem ländlichen Milieu, das sie langweilt. Das Eheleben der Chatterleys beschränkt sich auf Kartenspielen und literarische Diskussionen. Constance gesteht sich und der Schwester, die über ihren schlechten Gesundheitszustand sehr besorgt ist, lange Zeit nicht ein, dass sie unglücklich ist. Clifford wird von Constances Vater Sir Malcolm auf ihre Traurigkeit aufmerksam gemacht und ist bereit, ihr gelegentliche sexuelle Abenteuer, sogar ein Kind, zuzugestehen, solange der Mann aus gutem Hause kommt.
Constance blüht in ihrer neuen Freiheit auf: Sie spielt lebhaft Klavier, besucht Freundinnen und freut sich an der Schönheit der sprießenden Blumen. Bei einem Frühlingsspaziergang im Wald trifft sie auf den Wildhüter Parkin. Zu diesem Mann fühlt sie sich sofort hingezogen. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Parkins anfänglichem Argwohn, kommen sich beide langsam näher. Parkin verehrt als Asket die Natur und ist damit das genaue Gegenteil seines Dienstherren Sir Clifford. Parkin erweckt in Constance eine nie gefühlte Sinnlichkeit. In einer hingebungsvollen Leidenschaft finden die beiden Liebenden von neuem zu ihrer verloren geglaubten Lebenskraft.

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Constance trifft sich weiterhin heimlich mit Parkin. Sie versteht es, den Grund ihrer Ausflüge zu verbergen und den Nachfragen von Sir Clifford und Mrs. Bolton auszuweichen. Trotz allem Argwohn stellt Clifford ihr frei, ein Kind zu bekommen, unter der Bedingung, dass der Vater aus gutem Hause sei. Constances aber distanziert sich von Clifford, den sie zunehmend als rücksichtslosen, die Arbeiter unterdrückenden Großunternehmer wahrnimmt. Parkin hingegen beeindruckt sie durch die Einfachheit und Naturverbundenheit seines Lebensstils.
Noch bevor sie über ihre Beziehung zueinander gesprochen haben, begibt sich Constance mit ihrer Schwester schließlich auf die lange geplante Reise an die Côte d'Azur, obwohl dies eine schmerzliche Trennung von Parkin bedeutet. Während ihrer Abwesenheit von Wragby Hall wird ihr bewusst, dass ihre Liebe zu Parkin stärker ist als die Konventionen der Zeit, und dass sie mit diesem Mann eine gemeinsame Zukunft haben möchte. Als sie durch Briefe von Mrs. Bolton erfährt, dass Parkins erste Frau ins Haus zurückkehren will und er Schwierigkeiten im Dorf bekommt, ist sie in großer Sorge. Bei ihrer Rückkehr eröffnet sie ihm, dass sie ein Kind erwartet.

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Lady Chatterley (Lady Chatterley et l'homme des bois)
Fernsehfilm, Frankreich/ 2006, Synchronfassung, Erstausstrahlung

Regie: Pascale Ferran; Buch: Pascale Ferran, Roger Bohbot; Kamera: Julien Hirsch; Schnitt: Mathilde Muvard, Yann Dedet; Ton: Jean-Jacques Ferran; Musik: Béatrice Thiriet
Mit: Marina Hands (Constance), Jean-Louis Coulloc'h (Parkin), Hippolyte Girardot (Clifford), Hélène Alexandridis (Mrs Bolton), Hélène Fillieres (Hilda), Bernard Verley (Le père de Constance), Sava Lolov (Tommy Dukes)...

Produzent: Gilles Sandoz; Produktion: Maïa Films, ARTE F
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Erstellt: 04-06-07
Letzte Änderung: 03-07-07